Update Rohstoff Zertifikat: Weizen und Mais stark; Investitionssumme steigt auf 60 000€

Das Wikifolio Rohstoffe langfristig läuft super gut zur Zeit. Weizen und Mais beide ins Plus gelaufen, Weizen sogar mit 6% in wenigen Tagen.

Die Investionssumme überschreitet auch zum ersten Mal überhaupt die 60 000€ Marke!

Reich mit Rohstoffen

Auch nähert sich das Wikifolio auch wieder dem Allzeithoch von 142€. Bis dahin fehlen noch ca. 6%.

Reich mit Rohstoffen

 

Im Moment wäre auch noch ein recht guter Zeitpunkt um neu einzusteigen, allerdings sollte man nicht zu lange warten sonst kann es sein dass das Zertifikat schon zu stark gestiegen ist.

 

 

Trendwende bei Agrarrohstoffen?

Die Preise für Agrarrohstoffe sind in den letzten Jahren ständig gesunken. So notiert z.B. Weizen am unteren Ende der Range der letzten 30 Jahre.

Grund dafür ist einfach ein Überangebot an den Märkten. So paradox es klingt da Millionen Menschen auf der Welt hungern. Aber das Angebot ist einfach sehr ungleich verteilt. Die einen haben zu viel und die anderen zu wenig.

Das Geschäft mit landwirtschaftlichen Produkten ist ohnehin alles andere als einfach. Es ist sehr volatil. Über eine gute Ernte kann man sich heutzutage nicht einmal mehr richtig freuen. Eine gute Ernte bedeutet für gewöhnlich hohes Angebot und somit niedrige Preise.

Theoretisch werden immer mehr Nahrungsmittel benötigt. Die Bevölkerung wächst global und die Ansprüche werden höher. Das gilt langfristig, nicht aber kurzfristig. Kurzfristig drückt hohes Angebot auf die Preise und Margen. Besonders deutlich wird das in den USA. Dort sind die Einnahmen aus der Landwirtschaft in den letzten Jahren massiv gesunken.

Insgesamt haben US-Bauern die größte Einnahmenkrise seit langem. Immer mehr Farmer geben daher auf oder müssen sich einen Zweitjob suchen. Das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr.

Viele Farmer geben auch einfach auf, Rekordernten hin oder her.

Für Anleger ist das ein gutes Zeichen. Es deutet sich ein Turnaround an. Wenn weniger produziert wird, also das Angebot geringer wird, sollten die Preise wieder steigen. Global gesehen steigt nämlich die Nachfrage ständig an, weil es einfach immer mehr Menschen auf der Erde gibt die natürlich Nahrungsmittel brauchen.

Das Gute ist, man muss nicht Landwirt sein um von steigenden Agrarrohstoffpreisen zu profitieren.

Ich bin z.B. in meinem Rohstoff Zertifikat in Weizen , Mais, Kaffee und Kakao investiert. Wer auch profitieren möchte: diese ETC´s sind bei nahezu allen Banken handelbar. Wie man genau in Rohstoffe investieren kann habe ich hier beschrieben.

Wem das zu viel Arbeit ist der kann natürlich auch direkt in das Wikifolio Rohstoffe langfristig investieren und so direkt ohne viel Aufwand von steigenden Rohstoffpreisen profitieren.

 

 

Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit 2 Jahren

Rekordimporte von China und Indien lassen die Preise steigen

China und Indien haben im September Öl auf Rekordniveau importiert. Dieses Nachfragehoch stabilisiert die Preise. So steht der Ölpreis im Moment so hoch wie seit 2 Jahren nicht mehr.

Auch niedrigere Irak Ölexporte stützen Preis

Die Ölpreise werden auch von niedrigeren irakischen Ölexporten gestützt. In den ersten drei Oktoberwochen lagen diese etwa 200 000 Barrel pro Tag unter dem Septemberniveau. Im Norden des wichtigen Förderlandes wurde die Ölproduktion im Gebiet um Kirkuk wegen des Konflikts mit den Kurden vorübergehend unterbrochen.

Im Nordirak haben sich die Kurden aus den umstrittenen Gebieten weitgehend zurückgezogen und Kämpfe gegen das irakischen Militär vermieden. Allerdings sind die Ölfördermengen aus dem Großraum Kirkuk von 600.000 auf 200.000 Barrel/Tag zurückgegangen. Die Iraker versuchen jetzt den Förderbetrieb wieder hochzufahren, wobei aber auch die beiden Pipelines ein Problem sind. Die Förderausfälle belaufen sich bislang auf rund 2,2 Millionen Barrel. Die Kurden haben dagegen im Nordosten Syriens das größte syrische Ölfeld von der IS zurückerkämpft. Auch die SDF Kampfkräfte Syriens haben die Stadt Rakka und ein Erdöl- und Erdgasfeld von der IS zurückerobert.

 

OPEC hält eine hohe Quotendisziplin

Die OPEC Staaten halten sich an die Begrenzung der Fördermengen. Die Drosselungsquoten wurden in den vergangen Wochen zu 120% umgesetzt. Unter der Führung von Saudi-Arabien wurden auch die physischen Rohölexporte verringert. Weltweit haben sich die Lagerüberbestände um rund die Hälfte abgebaut.

Am Markt rückt außerdem das Ende November anstehende Treffen des Ölkartells OPEC stärker in den Blick. Es wird darauf spekuliert, dass die OPEC eine mit anderen großen Förderländern vereinbarte Fördergrenze verlängern wird. Mit der Vereinbarung sollen die Rohölpreise stabilisiert und bestenfalls angehoben werden. Sie läuft Ende März 2018 aus. Die größten Produzenten, Saudi-Arabien und Russland, haben bereits durchblicken lassen, dass eine zeitliche Verlängerung angedacht ist.

 

Wie kann man als Privatanleger vom steigenden Ölpreis profitieren?

Es gibt viele Möglichkeiten in Öl zu investieren. Ich bevorzuge Öl ETC´s wie diesen hier:  Öl ETC.

Wie man in diese Produkte investieren kann könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

Noch einfacher ist es in das Wikifolio Rohstoffe langfristig zu investieren. Einfach dem Link folgen und auf Jetzt investieren klicken.

 

Wikifolio Aktiendepot erreicht neuen Höchststand

Heute mal ein bisschen Werbung in eigener Sache. Mein zweites Wikifolio Aktiendepot „Günstige Qualitätswerte“ hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit Auflegung fast 40% im Plus, und damit sogar besser als das Rohstoffdepot.

 

In diesem Wikifolio wird nur in die besten Firmen der Welt investiert, und zwar dann wenn sie gerade unterbewertet sind. Langfristig überstehen diese Firmen jede Krise, somit ist das Risiko recht gering. Darüber hinaus zahlen viele dieser Unternehmen eine stattliche Dividenden, teilweise bis zu 8%.

Dieses Depot ist eher defensiv ausgerichtet, die Aktien sollen gekauft werden wenn die gerade zu billig sind und dann lange gehalten.

Das Wikifolio Depot ist investierbar, d.h. jeder kann dort Geld anlegen und von meinen Anlageerfolgen profitieren.

Einfach im Wikifolio Depot auf Jetzt investieren klicken.

 

Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler

Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Silberpreis plötzlich innerhalb weniger Sekunden um 7% abgesackt.

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Erneuter Preisrutsch beim Öl – das sind die Gründe

Das Rauf und Runter beim Ölpreis geht weiter. Nachdem sich die OPEC Länder und Russland auf eine Verlängerung der Förderkürzung geeinigt hatten stieg der Preis zunächst um fast 15% innerhalb von zwei Wochen. Seit dem 25. Mai gehts jedoch wieder abwärts. Hier mal der 1 Monats-Chart:

 

Wie kommt es nun das Öl die ganzen Gewinnen von zwei Wochen in kurzer Zeit wieder abgegeben hat, obwohl doch eine Verlängerung der Förderkürzung beschlossen wurde?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zunächst einmal ist die Skepsis hinsichtlich der Wirksamkeit der Produktionskürzungen ist weiterhin hoch. Solange es nicht zu einem spürbaren Abbau der Ölvorräte kommt, dürften die Preise weiter zur Schwäche neigen. Viele Marktteilnehmer hatten auch mit einer noch stärkeren bzw. längeren Produktionskürzung gerechnet.

Ursprünglich wurden die Preisrutsche in den vergangenen Tagen von enttäuschten Ölinvestoren ausgelöst. Zwar hat sich die Opec gemeinsam mit zehn Nicht-Opec-Staaten, darunter Russland, vergangene Woche geeinigt, noch bis Ende März 2019 täglich 1,8 Millionen Barrel Öl weniger zu fördern als noch im Oktober 2016.

Doch insgeheim hatte sich der Markt tiefere oder noch längere Einschnitte erhofft. Zudem blieb eine klare Strategie offen, wie das Kartell mit dem steigenden Ölangebot aus Libyen und Nigeria umgehen will. Diese beiden Länder sind nämlich aufgrund der unsicheren politischen Lage vom OPEC Deal ausgenommen. Mit steigenden Öleinnahmen wollen sie den Kampf gegen Terrorgruppen in ihren Ländern finanzieren und für Stabilität sorgen.

So hat die National Oil Corporation aus Libyen hat angekündigt, dass sie in den nächsten Wochen eine Produktion von etwa 800k Barrel pro Tag erreichen könnte. Per Mai betrug die Produktion 784k Barrel. Per April Schätzung sollte die Produktion gegenüber März noch um 9,3 % gefallen sein, aber 62,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Schieferölunternehmen in den USA dank der gestiegenen Preise ihre Förderung massiv erhöht haben. Schätzungen der Analysefirma WoodMackenzie zufolge könnten allein die USA in diesem Jahr ihre Förderung um fast eine Million Barrel pro Tag steigern – und so etwa die Hälfte des Abkommens wettmachen. Auch Staaten wie Kanada oder Norwegen pumpen wieder mehr Öl.

Ausserdem wollen die USA ihre strategischen Ölreserven (SPR – Strategic Petroleum Reserves) abbauen – und das nicht zu knapp. Derzeit befinden sich 700 Mio. Barrel in den Reserven. Dies entspricht derzeit knapp 3 Monaten Ölproduktion der USA. Es ist also richtig viel Öl.

Die Reserven sollen nun signifikant abgebaut werden. Insgesamt sollen an die 300 Mio. Barrel auf den Markt kommen. Das geschieht nicht heute und morgen, sondern über 10 Jahre. Dadurch wird der Einfluss auf den Ölpreis eher gering bleiben.

 

Mittlerweile geht die OPEC davon aus dass sie den Preis knapp unter 60$ halten muss um selbst ein halbwegs vernünftiges Auskommen zu haben, andererseits die US Fracking Industrie nicht zu stark werden zu lassen. Es ist daher sehr wahrscheinlich dass der Preis noch eine ganze Weile zwischen 50 und 60 schwanken wird. Nach Aussagen des iranischen Ölministers ist es das Ziel der OPEC einen Preis zwischen 55 und 60 zu erreichen.

Ich bin auch immer noch in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig massiv in Öl investiert. Werde jedoch, sollte der Preis auf über 55 steigen, verkaufen. Sollte es noch mal runter gehen auf 40 oder niedriger würde ich wieder einsteigen, immer im Blick dass die OPEC alles tun wird um auf einen Preis von mindestens 55 zu kommen.

 

 

Aussicht auf längere Fördermengenbegrenzung treibt den Ölpreis

Saudis und Russen vereinbaren Verlängerung der Öl-Förderkürzung

Nach Äußerung der Ölminister von Saudi Arabien und Russland auf einer Pressekonferenz in Peking, wonach beide Länder ein Fortsetzen der vereinbarten Förderkürzung favorisieren, stieg der Ölpreis wieder an.

 

 

Beide Länder streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll.

Es sei notwendig geworden, die vereinbarte Kürzung der Fördermenge zu verlängern, meinte der saudische Ölminister. Das angestrebte Ziel bei den Ölreserven sei bis Ende Juni nicht mehr zu erreichen. «Deshalb sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es möglicherweise besser ist, das Ende der Förderkürzung auf das Ende des ersten Quartals 2018 zu verschieben», sagte Khalid Al-Falih. Am 25. Mai treffen sich die Vertreter des Opec-Ölkartells mit weiteren Förderländern. Auf dieser Konferenz in Wien wollen Saudi-Arabien und Russland ihre Vorschläge zur Debatte stellen.

Ende des vergangenen Jahres hatten sich Mitgliedsstaaten des Opec-Ölkartells mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland auf eine Kürzung der Produktionsmengen geeinigt. Die Vereinbarung ist auf sechs Monate begrenzt und trat Anfang des Jahres in Kraft. Nach Einschätzung von Experten wird die Kürzung weitgehend umgesetzt. Sie hatte zeitweise einen starken Anstieg der Ölpreise zur Folge.

 

Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Ölinvestoren. Ich bin ja auch massiv investiert in meinem Rohstoff Wikifolio.

Wer auch davon profitieren will, das Zertifikat ist bei nahezu allen großen Banken handelbar. Oder ihr könnt natürlich auch direkt einen Öl ETC kaufen.

Wie man das macht könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.