Maispreis steigt um 25% in 3 Monaten – das sind die Gründe

Der Maispreis ist innerhalb von 3 Monaten von 300 Cent je Scheffel auf über 400 gestiegen.

Die starke Nachfrage, nicht zuletzt aus China, und nach unten korrigierte US-Ernteerwartungen hätten den Preisanstieg eingeleitet. Nochmals nach oben katapultiert habe den Preis dann der Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums USDA zu den US-Lagerbeständen. Bei Mais seien sie zehn Prozent unter Vorjahr und damit sehr viel niedriger als erwartet gemeldet worden. Eine weitere Kürzung der US-Ernte nach dem Sturm in Iowa sei gefolgt.

Auch die Trockenheit in wichtigen Anbaugebieten Brasiliens, dem eigentlich eine weitere Rekordernte zugetraut wird, trug zum Preisanstieg bei. Schon im September hatte das USDA seine Erwartung an die globale Bilanz 2020/21 in ein Defizit gedreht. Ohne China sollen die Bestände nur geringfügig steigen. Und die Nachfrage bleibt robust. Gerade aus China meldete das USDA zuletzt wieder täglich Bestellungen von Mais oder Sojabohnen in den USA – Daten, auf die die US-Märkte naturgemäß stark reagieren.

Ich habe den stark gestiegenen Preis genutzt und die Hälfte meiner Mais ETC´s im Wikifolio Rohstoffe langfristig verkauft.