Update Rohstoff Zertifikat: Weizen und Mais stark; Investitionssumme steigt auf 60 000€

Das Wikifolio Rohstoffe langfristig läuft super gut zur Zeit. Weizen und Mais beide ins Plus gelaufen, Weizen sogar mit 6% in wenigen Tagen.

Die Investionssumme überschreitet auch zum ersten Mal überhaupt die 60 000€ Marke!

Reich mit Rohstoffen

Auch nähert sich das Wikifolio auch wieder dem Allzeithoch von 142€. Bis dahin fehlen noch ca. 6%.

Reich mit Rohstoffen

 

Im Moment wäre auch noch ein recht guter Zeitpunkt um neu einzusteigen, allerdings sollte man nicht zu lange warten sonst kann es sein dass das Zertifikat schon zu stark gestiegen ist.

 

 

Trendwende bei Agrarrohstoffen?

Die Preise für Agrarrohstoffe sind in den letzten Jahren ständig gesunken. So notiert z.B. Weizen am unteren Ende der Range der letzten 30 Jahre.

Grund dafür ist einfach ein Überangebot an den Märkten. So paradox es klingt da Millionen Menschen auf der Welt hungern. Aber das Angebot ist einfach sehr ungleich verteilt. Die einen haben zu viel und die anderen zu wenig.

Das Geschäft mit landwirtschaftlichen Produkten ist ohnehin alles andere als einfach. Es ist sehr volatil. Über eine gute Ernte kann man sich heutzutage nicht einmal mehr richtig freuen. Eine gute Ernte bedeutet für gewöhnlich hohes Angebot und somit niedrige Preise.

Theoretisch werden immer mehr Nahrungsmittel benötigt. Die Bevölkerung wächst global und die Ansprüche werden höher. Das gilt langfristig, nicht aber kurzfristig. Kurzfristig drückt hohes Angebot auf die Preise und Margen. Besonders deutlich wird das in den USA. Dort sind die Einnahmen aus der Landwirtschaft in den letzten Jahren massiv gesunken.

Insgesamt haben US-Bauern die größte Einnahmenkrise seit langem. Immer mehr Farmer geben daher auf oder müssen sich einen Zweitjob suchen. Das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr.

Viele Farmer geben auch einfach auf, Rekordernten hin oder her.

Für Anleger ist das ein gutes Zeichen. Es deutet sich ein Turnaround an. Wenn weniger produziert wird, also das Angebot geringer wird, sollten die Preise wieder steigen. Global gesehen steigt nämlich die Nachfrage ständig an, weil es einfach immer mehr Menschen auf der Erde gibt die natürlich Nahrungsmittel brauchen.

Das Gute ist, man muss nicht Landwirt sein um von steigenden Agrarrohstoffpreisen zu profitieren.

Ich bin z.B. in meinem Rohstoff Zertifikat in Weizen , Mais, Kaffee und Kakao investiert. Wer auch profitieren möchte: diese ETC´s sind bei nahezu allen Banken handelbar. Wie man genau in Rohstoffe investieren kann habe ich hier beschrieben.

Wem das zu viel Arbeit ist der kann natürlich auch direkt in das Wikifolio Rohstoffe langfristig investieren und so direkt ohne viel Aufwand von steigenden Rohstoffpreisen profitieren.

 

 

Warum Rohstoffpreise tendenziell steigen werden

  • Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach Rohstoffen, was steigende Preise zur Folge hat.

 

  • Die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern und einigen Entwicklungsländern wird auch in Zukunft kräftig voranschreiten. Dadurch schließt sich die Schere zwischen diesen Ländern und den Industriestaaten weiter und die Lebensstandards gleichen sich an . Durch die Verbesserung der Standards in bevölkerungsreichen Ländern wie China oder Indien wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen sprunghaft ansteigen.

 

  • Die Ernährungsgewohnheiten in den aufstrebenden Schwellenländern gleichen sich den westlichen Gewohnheiten an. Dies führt zwangsläufig zu einer Nachfragesteigerung bzw. Nachfrageverschiebung bei den Agrarrohstoffen. Insbesondere die Nachfrage an Fleisch dürfte in den nächsten Jahren nochmals stark ansteigen. Für dessen Produktion werden dann auch deutlich mehr andere Rohstoffe wie beispielsweise Getreide benötigt.

 

  • Viele Produzenten haben auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Klima- und Wetterkapriolen werden weiter zunehmen. Was besonders bei Agrarrohstoffen zu einem geringeren Angebot und somit steigenden Preisen führen kann.

 

  • Rohstoffe sind derzeit relativ wie auch absolut betrachtet günstig. Das bedeutet auch, dass die Produzenten Rohstoffe zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten liegen. Daher würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen.

 

  • Da viele Produzenten heute nahe oder unter dem Marktpreis produzieren, würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen. Ferner haben viele Produzenten auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Auch geopolitische Faktoren sollte man nicht ausser acht lassen. Sollten z.B. Konflikte im Nahen Osten oder anderswo eskalieren würden die Rohstoffpreise nach oben schießen.

 

  • Auch eine beschleunigte Geldentwertung könnte zu stark steigenden Rohstoffpreisen führen.Die übermäßige Verschuldung in Italien, den USA, Japan und vielen anderen Ländern in Verbindung mit der weiterhin expansiven Geldpolitik der Zentralbanken könnte theoretisch jederzeit einen Dominoeffekt samt galoppierender Inflation auslösen. Gerade die Gold- und Silberpreise werden dann natürlich stark steigen.

Rohstoffpreise dürften 2018 wieder anziehen

Jahrelang kannten Rohstoffpreise nur eine Richtung, und zwar nach unten. Mittlerweile haben sie sich auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert. Wie geht es jetzt weiter?

Kaum ein anderer Markt ist so zyklisch wie der Rohstoffmarkt. Zwischen Anfang dieses Jahrtausends und 2008, vor dem Ausbruch der Finanzkrise, hat sich der Bloomberg Commodity Index mehr als verdoppelt. Dann aber gab er diese Gewinne in kürzester Zeit ab und fiel fast wieder auf das Niveau von 2002 zurück. Anschließend erfolgte eine erneute deutliche Erholung bis etwa 2011, seitdem aber ist der Index wieder im Sinkflug, wobei er sich inzwischen allerdings auf niedrigem Niveau stabilisiert hat.

Meiner Meinung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt um wieder einzusteigen. Die Gründe dafür sind rasch zusammengefasst: Zunächst einmal sind Rohstoffe derzeit relativ wie auch absolut betrachtet günstig. Das bedeutet auch, dass die Produzenten Rohstoffe zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten liegen.

Dazu kommt, dass Unsicherheiten von Seiten der Geopolitik drohen. Sollten die derzeitigen Konflikte zwischen Nordkorea und den USA oder im Nahen Osten eskalieren, würde dies die Rohstoffpreise nach oben schießen lassen. Das Gleiche gilt bei Agrarprodukten, sollten die Wetterbedingungen zu stärkeren Ernteausfällen und damit zu Knappheit führen. Zwar könnten die Preise seiner Ansicht nach auch noch weiter fallen. Wahrscheinlicher sei aber, dass die expansive Geldpolitik der Notenbanken irgendwann auch die Rohstoffpreise erreicht und diese nach oben schiebt.

Und schließlich kommt dazu noch etwas: Da viele Produzenten heute nahe oder unter dem Marktpreis produzieren, würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen. Ferner haben viele Produzenten auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

Da wir derzeit einen so synchronen und starken Aufschwung in der Welt sehen wie lange nicht, spricht in der Tat vieles dafür, dass die Rohstoffpreise in nächster Zeit, sofern es keinen konjunkturellen Einbruch gibt, stark anziehen.

Nun ist natürlich die Frage wie man als Anleger davon profitieren kann. Die beste Möglichkeit in einzelne Rohstoffwerte zu investieren ist über ETC´s. Wenn man gleich von der Entwicklung mehrerer Rohstoffe profitieren möchte, bietet sich ein aktiv gemanagtes Zertifikat wie das Wikifolio Zertifikat Rohstoffe langfristig an.

 

 

Nachkauf Kaffee zu günstigeren Preisen

Habe letzte Woche mal den stark gefallenen Kaffeepreis genutzt und meine Positionen deutlich erweitert, sowohl in meinem privaten Portfolio als auch im Wikifolio Rohstoffe langfristig.

Wie hier im 10 Jahres Chart ersichtlich ist der Preis in letzter Zeit ziemlich gefallen. Kaffee ist jetzt schon wieder fast so billig wie 2009. Der aktuelle Preis liegt bei ca. 1,20$ pro Pfund. Im Jahre 2011 waren es schon mal über 3$. Es ist also jede Menge Potential vorhanden und wenn man jetzt investiert und er steigt wieder auf über 3 dann wären es mehr als 100% Gewinn.

Was sind denn aber nun die Gründe für den starken Preisverfall?

Der Hauptgrund ist eine erwartete Rekordernte 2018/19 in Brasilien. So sollen bis zu 60 Mio. Sack geerntet werden, was 23% über der letzten Ernte liegt.

Brasilien als größter Kaffeeproduzent der Welt hat einen gewaltigen Einfluss auf den Preis. Sollte die Ernte tatsächlich so gut ausfallen wird es zu einem Überangebot an Kaffee kommen was den Preis drückt.

Warum investiere ich trotzdem jetzt in Kaffee?

Bei Kaffee ist es wie mit allen Rohstoffen. Wenn der Preis stark fällt wird es für immer mehr Bauern nicht mehr lukrativ zu diesen niedrigen Preisen Kaffee anzubauen. Dadurch wird weniger angebaut, was zu einem Angebotsdefizit führt. Was wiederum steigende Preise zur Folge hat.

Ausserdem muss in den Anbaugebieten immer wieder mit ungünstigen Wetterbedingungen wie z.B. Dürren gerechnet werden, was dann massiv steigende Preise zur Folge hat.

Wie kann man von steigenden Kaffeepreisen profitieren?

Ich selber habe in einen ETC auf Kaffee von Etf securities investiert. Wie man damit in Rohstoffe investiert kann man hier nachlesen.

Noch einfacher ist es in das Wikifolio Zertifikat Rohstoffe langfristig zu investieren. Dort werden dann auch andere Rohstoffe mit abgedeckt.

Sinkende US Lagerbestände lassen Ölpreis steigen

Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen und einer darauf folgenden Korrektur steigen die Ölpreise heute wieder.

 

 

 

Grund dafür sind Meldungen wonach die Lagerbestände der Rohölreserven in den USA stark gesunken sind.

Ölbestände wurden gemäß der Schätzung des American Petroleum Instituts in der vergangenen Woche um 6,35 Mio. Barrel abgebaut. Die Erwartung lag bei einem Abbau von 2,2 Mio. Barrel. Damit ist es der größte Abbau seit August und der drittgrößte in diesem Jahr. Das Lager in Cushing wies bereits in der Woche zuvor einen Abbau bei den Beständen auf. Auch in dieser Woche lag der Abbau bei 1,8 Mio. Barrel.

Die Rohölbestände in den USA könnten auch in den kommenden Wochen zurückgehen. Der Betreiber der Keystone-Pipeline, die TransCanada Corp, teilte mit, dass man die Lieferungen bis zum Ende des Monats um 85 Prozent reduzieren werde. In der letzten Woche sind im US-Bundesstaat North Dakota 5.000 Barrel Rohöl aus einem Leck ausgetreten. Der Bundesstaat teilte mit, dass man die Lizenz für die Pipeline zurückziehen könne, sollte eine Untersuchung des Ölaustritts zeigen, dass das Unternehmen seine Lizenz verletzt habe.

Ausserdem findet in der nächsten Woche das OPEC-Non-OPEC Meeting statt und viele erwarten, dass sich die ölproduzierenden Länder auf eine Verlängerung bei den Kürzungen einigen werden. Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass russische Produzenten sowie der Energieminister Gespräche über eine Verlängerung von sechs Monaten führen. Zuvor war die Haltung des russischen Ministers in Bezug der Verlängerung eher zurückhaltend gewesen.

 

 

Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit 2 Jahren

Rekordimporte von China und Indien lassen die Preise steigen

China und Indien haben im September Öl auf Rekordniveau importiert. Dieses Nachfragehoch stabilisiert die Preise. So steht der Ölpreis im Moment so hoch wie seit 2 Jahren nicht mehr.

Auch niedrigere Irak Ölexporte stützen Preis

Die Ölpreise werden auch von niedrigeren irakischen Ölexporten gestützt. In den ersten drei Oktoberwochen lagen diese etwa 200 000 Barrel pro Tag unter dem Septemberniveau. Im Norden des wichtigen Förderlandes wurde die Ölproduktion im Gebiet um Kirkuk wegen des Konflikts mit den Kurden vorübergehend unterbrochen.

Im Nordirak haben sich die Kurden aus den umstrittenen Gebieten weitgehend zurückgezogen und Kämpfe gegen das irakischen Militär vermieden. Allerdings sind die Ölfördermengen aus dem Großraum Kirkuk von 600.000 auf 200.000 Barrel/Tag zurückgegangen. Die Iraker versuchen jetzt den Förderbetrieb wieder hochzufahren, wobei aber auch die beiden Pipelines ein Problem sind. Die Förderausfälle belaufen sich bislang auf rund 2,2 Millionen Barrel. Die Kurden haben dagegen im Nordosten Syriens das größte syrische Ölfeld von der IS zurückerkämpft. Auch die SDF Kampfkräfte Syriens haben die Stadt Rakka und ein Erdöl- und Erdgasfeld von der IS zurückerobert.

 

OPEC hält eine hohe Quotendisziplin

Die OPEC Staaten halten sich an die Begrenzung der Fördermengen. Die Drosselungsquoten wurden in den vergangen Wochen zu 120% umgesetzt. Unter der Führung von Saudi-Arabien wurden auch die physischen Rohölexporte verringert. Weltweit haben sich die Lagerüberbestände um rund die Hälfte abgebaut.

Am Markt rückt außerdem das Ende November anstehende Treffen des Ölkartells OPEC stärker in den Blick. Es wird darauf spekuliert, dass die OPEC eine mit anderen großen Förderländern vereinbarte Fördergrenze verlängern wird. Mit der Vereinbarung sollen die Rohölpreise stabilisiert und bestenfalls angehoben werden. Sie läuft Ende März 2018 aus. Die größten Produzenten, Saudi-Arabien und Russland, haben bereits durchblicken lassen, dass eine zeitliche Verlängerung angedacht ist.

 

Wie kann man als Privatanleger vom steigenden Ölpreis profitieren?

Es gibt viele Möglichkeiten in Öl zu investieren. Ich bevorzuge Öl ETC´s wie diesen hier:  Öl ETC.

Wie man in diese Produkte investieren kann könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

Noch einfacher ist es in das Wikifolio Rohstoffe langfristig zu investieren. Einfach dem Link folgen und auf Jetzt investieren klicken.

 

Erwartete Rekordernten lassen Weizenpreis abstürzen

Der Weizenpreis fällt wie ein Stein, in den letzten Tagen von über 500 Cent pro Scheffel (ca. 27kg) auf nur noch knapp über 400.

Grund dafür sind Rekordernten hauptsächlich in Russland und Bulgarien. So bricht die russische Getreideernte in diesem Jahr alle Rekorde. Prognosen zufolge soll die Ernte 130,7 Mio. Tonnen betragen, das wären 2,6% mehr als die bisherige Rekordernte aus dem Jahre 1978.

So sollen in diesem Jahr in Russland 80,1 Millionen Tonnen Weizen, 19 Millionen Tonnen Gerste sowie 16,3 Millionen Tonnen Mais geerntet werden. Russland investiert mehr in die Landwirtschaft, nachdem die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland verhängt haben.

Auch andere Länder melden höhere Erträge im Vergleich zum Vorjahr

In Bulgarien ist die Anfang August abgeschlossene Weizenernte deutlich höher ausgefallen als zuvor erwartet. Das Landwirtschaftsministerium in Sofia, das Ende Juni noch mit einem Aufkommen von nur gut 5 Mio t gerechnet hatte, veranschlagt die Weizenproduktion jetzt auf 5,85 Mio t bis 5,95 Mio t. im vergangenen Jahr wurden in Bulgarien 5,66 Mio t Weizen geerntet, was einen neuen Rekord bedeutet hatte. Maßgeblich für die weitere Steigerung der Weizenproduktion sind höhere Erträge; nach der aktuellen Schätzung des Agrarressorts wurden dieses Jahr im Mittel 51,3 dt Weizen pro Hektar gedroschen, verglichen mit 47,5 dt/ha im Vorjahr.

Agrarexperten berichteten zuvor, dass günstige Witterungsbedingungen und ausreichende Niederschlagsmengen im Mai und Juni sowie das heiße Wetter im Erntemonat Juli zu einer Spitzenernte an Weizen mit guten Qualitäten geführt hätten. Zudem seien bessere Sorten als 2016 genutzt worden.

Neben Russland als weltgrößtem Weizenexporteur dürfte auch in der Europäischen Union die Ernte in diesem Jahr besser ausfallen als erwartet. Vor allem in Frankreich, dem größten Anbaugebiet der EU, werden nach dem schlechten Vorjahr für die neue Saison Top-Erträge erwartet.

Auch in Indien, wo die Ernteerträge infolge starken Monsunregens in den vergangenen Jahren rückläufig waren, geht es mit der Ausbeute dieses Jahr kräftig bergauf. Der Subkontinent dürfte sogar Weizen exportieren, was ungewöhnlich ist. Sonst verbrauchen die Inder ihren Weizen wegen des hohen Eigenbedarfs vollständig selbst.

Die hohen Zuwächse in diesen Regionen dürften die Rückgänge in Australien und Nordamerika mehr als ausgleichen. Es ist zu erwarten, dass nach der globalen Spitzenernte in der Vorsaison erneut ein Rekordwert erreicht wird.

Die Lager sind voll

Das wird die schon bestehende Überversorgung mit Weizen noch erhöhen. Die bereits gut gefüllten Lager werden weiter aufgestockt. Auf 258 Millionen Tonnen schätzt die US-Landwirtschaftsbehörde USDA die Vorräte weltweit. Da China und Indien wegen eigener hoher Erträge kaum Getreide importieren müssen, kann von Weizenknappheit keine Rede mehr sein. Das dürfte den Preis weiter belasten. Zumal charttechnisch der Weg für weitere Verluste frei ist, da eine Unterstützungslinie nach der anderen durchbrochen wurde.

 

Jetzt in Weizen investieren?

Sollte man die günstigen Preise nutzen und jetzt in Weizen investieren?

Ich persönlich warte noch ab und würde beim letzten Tief vom August 2016 meine Positionen aufstocken und zu deutlich günstigeren Preisen nachzukaufen. Wie genau meine Strategie aussieht könnt ihr hier nachlesen. Generell ist es immer gut wenn die Preise fallen damit man billiger nachkaufen kann und somit die Position größer ist und somit auch die Gewinne. Langfristig schwanken Rohstoffe nämlich immer sehr stark und es sind hohe Gewinne möglich. Siehe auch: Warum Rohstoffe?

Da auch andere Rohstoffe stark gefallen sind, ist mein Wikifolio Rohstoffe langfristig  mittlerweile über 10% billiger zu haben als noch vor einigen Wochen. Wer also einsteigen möchte, im Moment wäre ein guter Zeitpunkt.

 

Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler

Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Silberpreis plötzlich innerhalb weniger Sekunden um 7% abgesackt.

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Aussicht auf längere Fördermengenbegrenzung treibt den Ölpreis

Saudis und Russen vereinbaren Verlängerung der Öl-Förderkürzung

Nach Äußerung der Ölminister von Saudi Arabien und Russland auf einer Pressekonferenz in Peking, wonach beide Länder ein Fortsetzen der vereinbarten Förderkürzung favorisieren, stieg der Ölpreis wieder an.

 

 

Beide Länder streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll.

Es sei notwendig geworden, die vereinbarte Kürzung der Fördermenge zu verlängern, meinte der saudische Ölminister. Das angestrebte Ziel bei den Ölreserven sei bis Ende Juni nicht mehr zu erreichen. «Deshalb sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es möglicherweise besser ist, das Ende der Förderkürzung auf das Ende des ersten Quartals 2018 zu verschieben», sagte Khalid Al-Falih. Am 25. Mai treffen sich die Vertreter des Opec-Ölkartells mit weiteren Förderländern. Auf dieser Konferenz in Wien wollen Saudi-Arabien und Russland ihre Vorschläge zur Debatte stellen.

Ende des vergangenen Jahres hatten sich Mitgliedsstaaten des Opec-Ölkartells mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland auf eine Kürzung der Produktionsmengen geeinigt. Die Vereinbarung ist auf sechs Monate begrenzt und trat Anfang des Jahres in Kraft. Nach Einschätzung von Experten wird die Kürzung weitgehend umgesetzt. Sie hatte zeitweise einen starken Anstieg der Ölpreise zur Folge.

 

Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Ölinvestoren. Ich bin ja auch massiv investiert in meinem Rohstoff Wikifolio.

Wer auch davon profitieren will, das Zertifikat ist bei nahezu allen großen Banken handelbar. Oder ihr könnt natürlich auch direkt einen Öl ETC kaufen.

Wie man das macht könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

 

 

 

 

 

El Nino beflügelt Kakaopreis

Das Wetterphänomen El Nino treibt den Kakaopreis auf ein neues 5 Wochenhoch.  Nachdem der Preis um über 40% auf unter 2000$ pro Tonne gefallen war liegt er jetzt schon wieder bei knapp 2200$.

 

Nachdem die Internationale Kakaoorganisation Ende Februar für 2016/17 noch einen globalen Überschuss von 264.000 Tonnen am Kakaomarkt prognostiziert hatte, dürften die sich mehrenden Vorhersagen eines neuerlichen El-Nino-Wetterphänomens zu steigenden Preisen führen. El-Nino bringt in Westafrika in der Regel Trockenheit, die zu niedrigeren Kakaoernten führt.

Ausserdem gab es in letzter Zeit Prognosen sowie Berichte ivorischer Exporteure über eine schlechte Qualität der zuletzt angelieferten Ware.

Ich bin seit dem 20.2.17 über mein Wikifolio Rohstoffe langfristig in Kakao investiert, und zwar über diesen ETC: X0B9 der Commerzbank. War scheinbar ein gutes Timing, habe zu Preisen von ca. 2000 $ gekauft und bin mittlerweile schon 5% im Plus.

Wer auch von steigenden Kakaopreisen profitieren möchte kann in mein Wikifolio Zertifikat investieren.