OPEC und Putin treiben Ölpreis nach oben

Seit Beginn der Woche ist der Ölpreis um über 5% gestiegen. Grund hierfür ist die größere Zuversicht mit Blick auf die Förderkürzung des Ölkartells OPEC.

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Die Ölpreise sind gestiegen, nachdem Berichte hereingekommen waren, dass die Energieminister des Iraks und des Irans einem Vorschlag zur Drosselung der Ölförderung in der Opec ihre Unterstützung gegeben haben, der auf einen Abbau der Überversorgung abzielt, die in den vergangenen zwei Jahren zu einem Preisverfall am Ölmarkt geführt hat.

Die Organisation Erdölexportierender Länder wird am 30. November zusammentreffen, um über die Strategie für die erste Hälfte des kommenden Jahres zu entscheiden.

Die Mitglieder der Opec hatten sich im September geeinigt, die Fördermenge auf 32,5 Millionen bis 33,0 Millionen Fass am Tag einzufrieren.

Im Oktober ist die Fördermenge in der Opec jedoch auf ein Rekordhoch von 33,64 Millionen Fass am Tag gestiegen.

Das Kartell hat Probleme sich auf eine Drosselung der Produktion zu einigen, da manche Exporteure, insbesondere der Iran, wenig Bereitschaft an den Tag legen, ihre Förderung zu begrenzen.

Der Iran hat seine Produktion stark ausgeweitet, um Marktanteile zurückzugewinnen, seit die internationalen Sanktionen im Januar aufgehoben wurden.

Zuletzt hat es jedoch optimistische Äußerungen aus mehreren Opec-Staaten gegeben. Auch einige Beobachter, darunter die US-Investmentbank Goldman Sachs, zeigen sich etwas zuversichtlicher, dass eine Einigung gelingen könnte.

Auch Russlands Präsident Putin kündigte an, sollte es zu einer Einigung der OPEC Staaten kommen, die Fördermenge Russlands ebenfalls zu begrenzen.

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