OPEC fördert wieder mehr Öl – fallen jetzt die Preise?

Die Organisation erdölexportierender Länder beschließen die Erhöhung der Produktion um 600 000 Fass pro Tag (1 Mio. Barrel) –  welche Auswirkungen hat dass auf den Ölpreis?

Auf ihrer Sitzung am Freitag in Wien hat die Opec beschlossen die Fördermenge pro Tag um 1 Mio. Barrel anzuheben.

Wie viel zusätzliches Rohöl tatsächlich auf den Markt kommen wird, ist selbst Fachleuten nicht ganz klar. Wichtigster Grund dafür ist, dass nur wenige große Produzenten dazu in der Lage sind, ihre Ölproduktion kurzzeitig nennenswert auszuweiten. Besonders im krisengeschüttelten Venezuela ist dass fraglich.

Auch durch den drohenden Handelskrieg zwischen der USA und dem Rest der Welt könnte sich die Konjunktur abkühlen und somit die Nachfrage nach Öl sinken.

Auf der anderen Seite könnte zusätzlicher Preisdruck nach oben entstehen durch US Sanktionen gegen Ölunternehmen in Venezuela. Russland und den Iran.

Allerdings wird auch in den USA wieder deutlich mehr Öl gefördert.

Ich gehe im Moment eher davon aus dass sich der Preis irgendwo zwischen 60 und 80 einpendeln wird. Zumindest den starken Preisanstieg (über 150% seit dem Tief in 2015) sollte diese Erhöhung der Fördenmenge stoppen.

Daher drängt sich im Moment ein Engagement in Öl nicht unbedingt auf. Ich werde weiter die Märkte beobachten und erst bei Preisen um die 50$ pro Barrel in meinem Wikifolio wieder einsteigen.

 

 

 


wikifolio

Sinkende US Lagerbestände lassen Ölpreis steigen

Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen und einer darauf folgenden Korrektur steigen die Ölpreise heute wieder.

 

 

 

Grund dafür sind Meldungen wonach die Lagerbestände der Rohölreserven in den USA stark gesunken sind.

Ölbestände wurden gemäß der Schätzung des American Petroleum Instituts in der vergangenen Woche um 6,35 Mio. Barrel abgebaut. Die Erwartung lag bei einem Abbau von 2,2 Mio. Barrel. Damit ist es der größte Abbau seit August und der drittgrößte in diesem Jahr. Das Lager in Cushing wies bereits in der Woche zuvor einen Abbau bei den Beständen auf. Auch in dieser Woche lag der Abbau bei 1,8 Mio. Barrel.

Die Rohölbestände in den USA könnten auch in den kommenden Wochen zurückgehen. Der Betreiber der Keystone-Pipeline, die TransCanada Corp, teilte mit, dass man die Lieferungen bis zum Ende des Monats um 85 Prozent reduzieren werde. In der letzten Woche sind im US-Bundesstaat North Dakota 5.000 Barrel Rohöl aus einem Leck ausgetreten. Der Bundesstaat teilte mit, dass man die Lizenz für die Pipeline zurückziehen könne, sollte eine Untersuchung des Ölaustritts zeigen, dass das Unternehmen seine Lizenz verletzt habe.

Ausserdem findet in der nächsten Woche das OPEC-Non-OPEC Meeting statt und viele erwarten, dass sich die ölproduzierenden Länder auf eine Verlängerung bei den Kürzungen einigen werden. Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass russische Produzenten sowie der Energieminister Gespräche über eine Verlängerung von sechs Monaten führen. Zuvor war die Haltung des russischen Ministers in Bezug der Verlängerung eher zurückhaltend gewesen.

 

 

Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit 2 Jahren

Rekordimporte von China und Indien lassen die Preise steigen

China und Indien haben im September Öl auf Rekordniveau importiert. Dieses Nachfragehoch stabilisiert die Preise. So steht der Ölpreis im Moment so hoch wie seit 2 Jahren nicht mehr.

Auch niedrigere Irak Ölexporte stützen Preis

Die Ölpreise werden auch von niedrigeren irakischen Ölexporten gestützt. In den ersten drei Oktoberwochen lagen diese etwa 200 000 Barrel pro Tag unter dem Septemberniveau. Im Norden des wichtigen Förderlandes wurde die Ölproduktion im Gebiet um Kirkuk wegen des Konflikts mit den Kurden vorübergehend unterbrochen.

Im Nordirak haben sich die Kurden aus den umstrittenen Gebieten weitgehend zurückgezogen und Kämpfe gegen das irakischen Militär vermieden. Allerdings sind die Ölfördermengen aus dem Großraum Kirkuk von 600.000 auf 200.000 Barrel/Tag zurückgegangen. Die Iraker versuchen jetzt den Förderbetrieb wieder hochzufahren, wobei aber auch die beiden Pipelines ein Problem sind. Die Förderausfälle belaufen sich bislang auf rund 2,2 Millionen Barrel. Die Kurden haben dagegen im Nordosten Syriens das größte syrische Ölfeld von der IS zurückerkämpft. Auch die SDF Kampfkräfte Syriens haben die Stadt Rakka und ein Erdöl- und Erdgasfeld von der IS zurückerobert.

 

OPEC hält eine hohe Quotendisziplin

Die OPEC Staaten halten sich an die Begrenzung der Fördermengen. Die Drosselungsquoten wurden in den vergangen Wochen zu 120% umgesetzt. Unter der Führung von Saudi-Arabien wurden auch die physischen Rohölexporte verringert. Weltweit haben sich die Lagerüberbestände um rund die Hälfte abgebaut.

Am Markt rückt außerdem das Ende November anstehende Treffen des Ölkartells OPEC stärker in den Blick. Es wird darauf spekuliert, dass die OPEC eine mit anderen großen Förderländern vereinbarte Fördergrenze verlängern wird. Mit der Vereinbarung sollen die Rohölpreise stabilisiert und bestenfalls angehoben werden. Sie läuft Ende März 2018 aus. Die größten Produzenten, Saudi-Arabien und Russland, haben bereits durchblicken lassen, dass eine zeitliche Verlängerung angedacht ist.

 

Wie kann man als Privatanleger vom steigenden Ölpreis profitieren?

Es gibt viele Möglichkeiten in Öl zu investieren. Ich bevorzuge Öl ETC´s wie diesen hier:  Öl ETC.

Wie man in diese Produkte investieren kann könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

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Aussagen aus Russland schicken Ölpreis auf Talfahrt

Für acht Handelstage in Folge ging es für die Ölpreise nach oben, die längste Aufwärtsbewegung in diesem Jahr. Heute jedoch sorgen Aussagen aus Rußland, wonach man weitere Produktionskürzungen ablehnt, für einen Preisrutsch.

 

 

Allerdings wolle man sich an die Vereinbarung mit der OPEC halten. Zurzeit fördert Russland im Rahmen des Deals 300.000 Barrel/Tag weniger.

Belastet werden die Preise zudem von einer höheren Fördermenge aus Libyen und Nigeria. Die beiden OPEC Länder erhöhen seit Wochen ihre Produktion. Sie sind von der Kürzungsvereinbarung zwischen der Opec und anderen großen Förderländern ausgeschlossen.

Weniger Fracking

Anlass für die Preiserholung in den letzen Tagen war eine Nachricht aus der Fracking-Industrie in den USA. Dort scheint das ungehemmte Schieferölfördern ein wenig zu pausieren. Erstmals seit 23 Wochen ging die Zahl der Bohrlöcher zurück, zwar nur um 2 auf 756, aber immerhin.

Dabei hält das Überangebot an Öl weiter an. So haben die Opec-Staaten im Juni 32,7 Millionen Barrel Öl gefördert und damit 280.000 mehr als noch im Monat zuvor. Es wird daher vermutlich nicht gelingen den Lagerüberhang bis zum Jahresende abzubauen.  Vom Rückgang der Ölbohrungen in der vergangenen Woche in den USA auf eine Trendwende zu schließen, sei zu früh.

Sollte der Preisverfall anhalten werde ich meine Position im  Rohstoff Wikifolio aufstocken und somit den durchschnittlichen Kaufpreis zu senken.

 

Erneuter Preisrutsch beim Öl – das sind die Gründe

Das Rauf und Runter beim Ölpreis geht weiter. Nachdem sich die OPEC Länder und Russland auf eine Verlängerung der Förderkürzung geeinigt hatten stieg der Preis zunächst um fast 15% innerhalb von zwei Wochen. Seit dem 25. Mai gehts jedoch wieder abwärts. Hier mal der 1 Monats-Chart:

 

Wie kommt es nun das Öl die ganzen Gewinnen von zwei Wochen in kurzer Zeit wieder abgegeben hat, obwohl doch eine Verlängerung der Förderkürzung beschlossen wurde?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zunächst einmal ist die Skepsis hinsichtlich der Wirksamkeit der Produktionskürzungen ist weiterhin hoch. Solange es nicht zu einem spürbaren Abbau der Ölvorräte kommt, dürften die Preise weiter zur Schwäche neigen. Viele Marktteilnehmer hatten auch mit einer noch stärkeren bzw. längeren Produktionskürzung gerechnet.

Ursprünglich wurden die Preisrutsche in den vergangenen Tagen von enttäuschten Ölinvestoren ausgelöst. Zwar hat sich die Opec gemeinsam mit zehn Nicht-Opec-Staaten, darunter Russland, vergangene Woche geeinigt, noch bis Ende März 2019 täglich 1,8 Millionen Barrel Öl weniger zu fördern als noch im Oktober 2016.

Doch insgeheim hatte sich der Markt tiefere oder noch längere Einschnitte erhofft. Zudem blieb eine klare Strategie offen, wie das Kartell mit dem steigenden Ölangebot aus Libyen und Nigeria umgehen will. Diese beiden Länder sind nämlich aufgrund der unsicheren politischen Lage vom OPEC Deal ausgenommen. Mit steigenden Öleinnahmen wollen sie den Kampf gegen Terrorgruppen in ihren Ländern finanzieren und für Stabilität sorgen.

So hat die National Oil Corporation aus Libyen hat angekündigt, dass sie in den nächsten Wochen eine Produktion von etwa 800k Barrel pro Tag erreichen könnte. Per Mai betrug die Produktion 784k Barrel. Per April Schätzung sollte die Produktion gegenüber März noch um 9,3 % gefallen sein, aber 62,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Schieferölunternehmen in den USA dank der gestiegenen Preise ihre Förderung massiv erhöht haben. Schätzungen der Analysefirma WoodMackenzie zufolge könnten allein die USA in diesem Jahr ihre Förderung um fast eine Million Barrel pro Tag steigern – und so etwa die Hälfte des Abkommens wettmachen. Auch Staaten wie Kanada oder Norwegen pumpen wieder mehr Öl.

Ausserdem wollen die USA ihre strategischen Ölreserven (SPR – Strategic Petroleum Reserves) abbauen – und das nicht zu knapp. Derzeit befinden sich 700 Mio. Barrel in den Reserven. Dies entspricht derzeit knapp 3 Monaten Ölproduktion der USA. Es ist also richtig viel Öl.

Die Reserven sollen nun signifikant abgebaut werden. Insgesamt sollen an die 300 Mio. Barrel auf den Markt kommen. Das geschieht nicht heute und morgen, sondern über 10 Jahre. Dadurch wird der Einfluss auf den Ölpreis eher gering bleiben.

 

Mittlerweile geht die OPEC davon aus dass sie den Preis knapp unter 60$ halten muss um selbst ein halbwegs vernünftiges Auskommen zu haben, andererseits die US Fracking Industrie nicht zu stark werden zu lassen. Es ist daher sehr wahrscheinlich dass der Preis noch eine ganze Weile zwischen 50 und 60 schwanken wird. Nach Aussagen des iranischen Ölministers ist es das Ziel der OPEC einen Preis zwischen 55 und 60 zu erreichen.

Ich bin auch immer noch in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig massiv in Öl investiert. Werde jedoch, sollte der Preis auf über 55 steigen, verkaufen. Sollte es noch mal runter gehen auf 40 oder niedriger würde ich wieder einsteigen, immer im Blick dass die OPEC alles tun wird um auf einen Preis von mindestens 55 zu kommen.

 

 

Aussicht auf längere Fördermengenbegrenzung treibt den Ölpreis

Saudis und Russen vereinbaren Verlängerung der Öl-Förderkürzung

Nach Äußerung der Ölminister von Saudi Arabien und Russland auf einer Pressekonferenz in Peking, wonach beide Länder ein Fortsetzen der vereinbarten Förderkürzung favorisieren, stieg der Ölpreis wieder an.

 

 

Beide Länder streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll.

Es sei notwendig geworden, die vereinbarte Kürzung der Fördermenge zu verlängern, meinte der saudische Ölminister. Das angestrebte Ziel bei den Ölreserven sei bis Ende Juni nicht mehr zu erreichen. «Deshalb sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es möglicherweise besser ist, das Ende der Förderkürzung auf das Ende des ersten Quartals 2018 zu verschieben», sagte Khalid Al-Falih. Am 25. Mai treffen sich die Vertreter des Opec-Ölkartells mit weiteren Förderländern. Auf dieser Konferenz in Wien wollen Saudi-Arabien und Russland ihre Vorschläge zur Debatte stellen.

Ende des vergangenen Jahres hatten sich Mitgliedsstaaten des Opec-Ölkartells mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland auf eine Kürzung der Produktionsmengen geeinigt. Die Vereinbarung ist auf sechs Monate begrenzt und trat Anfang des Jahres in Kraft. Nach Einschätzung von Experten wird die Kürzung weitgehend umgesetzt. Sie hatte zeitweise einen starken Anstieg der Ölpreise zur Folge.

 

Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Ölinvestoren. Ich bin ja auch massiv investiert in meinem Rohstoff Wikifolio.

Wer auch davon profitieren will, das Zertifikat ist bei nahezu allen großen Banken handelbar. Oder ihr könnt natürlich auch direkt einen Öl ETC kaufen.

Wie man das macht könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

 

 

 

 

 

Historische Absprache zwischen OPEC und nicht OPEC Staaten treibt Ölpreis weiter nach oben

Erstmals seit 15 Jahren haben sich die OPEC Staaten und die nicht zum Kartell gehörenden erdölproduzierenden Länder auf eine gemeinsame Kappung der Ölproduktion um 2% geeinigt.

Die Ölpreise sind daraufhin kräftig gestiegen, zeitweise um über 6%.

Seit der OPEC Einigung Ende November sind es jetzt schon 17%.

Bei einem Treffen in Wien gaben die rund zehn vertretenen Nicht-Opec-Länder die Zusage, ihre Produktion um 558.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu kappen. Alleine Russland will 300.000 Fass weniger vom schwarzen Gold fördern.

Der Rutsch des Ölpreises von 115 Dollar pro Fass Mitte 2014 auf 30 Dollar pro Fass Anfang 2016 traf einige Förderländer heftig. Der Preisrückgang hat tiefe Löcher in die Haushalte vieler Förderländer gerissen.

Umgekehrt dürfte ein steigender Ölpreis die Fracking-Aktivitäten in den USA wieder beleben. Denn je höher der Ölpreis ist, desto rentabler lässt sich der Rohstoff aus Schiefergestein pressen. Bei Preisen von über 50$ werden die US Firmen wieder zu bohren beginnen.

In den USA ist die Zahl der laufenden Förderanlagen bereits deutlich gestiegen. In der vergangenen Woche war ein Anstieg um 21 auf 498 Anlagen zu verzeichnen, das ist das höchste Niveau seit Anfang des Jahres.

Sollte die Ölproduktion in den USA wieder stark ansteigen könnte das natürlich die weniger geförderte Menge in den anderen Ländern ausgleichen und längerfristig wieder zu fallenden Preisen führen. Aber auf kurzfristige Sicht gehe ich erstmal von weiter steigenden Preisen aus. die Fracking Industrie kann ja auch nicht von heute auf morgen deutlich mehr Öl bereit stellen.

In meinem Wikifolio Rohstoffe langfristg bin ich auch massiv in Öl investiert und dort schon deutlich im Plus. Im Zuge des steigenden Ölpreises steigen auch die Aktien der Ölförderer. In meinem anderen Wikifolio günstige Qualitätswerte habe ich auch in Shell investiert als sie noch billig zu haben waren. Die Position ist mittlerweile 12% im Plus.

Ölpreis explodiert nach OPEC Entscheidung

Nachdem die Organisation erdölexportierender Länder gestern beschlossen hat künftig nur noch 33,5 Millionen Barrel zu fördern stieg der Ölpreis heute um fast 8%. Kann mich nicht erinnern wann es zuletzt einen so hohen Tagesgewinn gab.

Zukünftig sollen über 1 Mio. Barrel täglich weniger gefördert werden. Auch andere Länder wie Rußland wollen sich beteiligen. Rußland hat zugesagt künftig täglich 300 000 Barrel weniger zu fördern.

Somit ist die Zeit billigen Öl´s und Benzin wohl erstmal vorbei. Was die Autofahrer ärgert freut natürlich diejenigen die in Öl investiert haben. In meinem Wikifolio habe ich für meine Investoren schon einen Gewinn von 12% erzielt. Einen Teil der Kontrakte habe ich heute verkauft, die restlichen werden gehalten, da es durchaus noch deutlich weiter nach oben gehen könnte.

Teilverkauf Öl

Habe mich in meinem Rohstoff Wikifolio von ca. 1/4 meiner Öl Kontrakte getrennt und einen Gewinn von 8% erzielt. Die Position ist aber weiterhin sehr groß, so dass bei weiter steigenden Kursen noch schöne Gewinne möglich sind.

Auch Kaffee läuft super zur Zeit, mittlerweile schon 20% im Plus 🙂

Putin stellt für Russland Obergrenze bei Ölförderung in Aussicht

Die guten Nachrichten in Bezug auf Öl reissen nicht ab. Nachdem sich die OPEC vor ein paar Tagen endlich dazu durchgerungen hat die Fördermenge zu begrenzen, schließt sich nun auch Russland an.

Öl stieg aufgrund dieser Meldung heute über 3 %.

Meine Position im Wikifolio Rohstoffe langfristig ist mittlerweile mit über 8% im Plus.

Ölpreis steigt weiter!

Öl ist weiter sehr stark in den letzten Tagen, hat heute die 50$ Marke durchbrochen und nähert sich dem letzten Hoch vom Juni.

Ich bin in meinem Wikifolio mit einer sehr großen Position dabei, das kann also schöne Gewinne geben in nächster Zeit.

Im Moment ist übrigens auch eine gute Gelegenkeit ins Wikifolio Zertifikat zu investieren, Rohstoffe sind immer noch recht günstig, steigen aber fast alle seit einer Weile…

Hier noch mal der Link: Rohstoffe langfristig

Die OPEC schlägt zurück ;)

So schnell kanns gehen, gestern hatte ich hier noch geschrieben dass das Überangebot im Ölmarkt weiterhin auf den Preis drückt und heute haben sich die Opec Staaten, völlig überraschend, auf eine Begrenzung der Fördermenge geeinigt-zum ersten Mal seit 8 Jahren.

Damit gibt die OPEC ihre Strategie, den Markt mit billigem Öl zu überschwemmen und die Fracking Industrie zu verdrängen, erstmal auf. Ölpreise zwischen 40 und 50 sind scheinbar selbst für Saudi Arabien auf Dauer nicht tragbar.

Nach Bekanntgabe dieser Meldung schossen die Ölpreise nach oben, um bis zu 6%!

Die Position in meinem Wikifolio ist mit 26% sehr groß, so dass schon gerigfügige Steigungen für schöne Gewinne sorgen 🙂

 

Überangebot setzt Ölpreis erneut zu

Aus Furcht vor einer neuen Ölschwemme sind die Preise in der letzten Zeit wieder gefallen. Grund dafür ist die weiter ansteigende Zahl der Bohrlöcher in den USA.

Dem Ölindustrie Dienstleister Baker Hughes zufolge ist die Zahl der aktiven Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 7 auf 414 gestiegen. Das ist das zehnte Plus in elf Wochen und somit die längste Serie seit 5 Jahren.

Durch den fallenden Ölpreise ging die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den Staaten von über 1600 auf 300 zurück. Seit einigen Wochen steigen sie jedoch wieder an. Scheinbar sind die US Produzenten bei der technisch aufwendigen Förderung von Schieferöl mittlerweile auch auf diesem Preisniveau profitabel.

Damit sind die OPEC Staaten natürlich erstmal gescheitert mit dem Plan die Fracking Industrie zurück zu drängen. Das wird in nächster Zeit interessant wie sie nun reagieren, noch mehr Öl in den Markt pumpen um den Preis so weit zu senken dass die Ölindustrie nicht mehr gewinnbringend produzieren kann und damit weiter mit den eigentlich zu geringen Einnahmen auszukommen? Oder werden sie sich damit abfinden nun starke Konkurrenz in den USA zu haben und dauerhaft Preise von 40-50$ akzeptieren?

Auf jeden Fall sieht es jetzt erstmal so aus als ob wir noch ne ganze Weile billiges Öl haben werden 🙂