4 Gründe warum man jetzt in Rohstoffe investieren sollte

1. Rohstoffe sind aktuell sehr günstig bewertet

 Die Notierungen der meisten Rohstoffe befinden sich- gemessen an  den wichtigsten Indizes Bloomberg Commodity und S&P GSCI- in etwas auf dem Stand der 70er- und 80er- Jahre, also auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

2. Eine Trendwende ist in Sicht

Die Rohstoffmärkte unterliegen traditionell hohen Schwankungen . Die Korrekturen der letzten Jahren waren teils recht heftig, jedoch nicht ungewöhnlich. Zuletzt haben viele Anbieter ihre Produktion gedrosselt, was wieder zu steigenden Preisen führt.

3. Rohstoffe verbessern die Risikostreuung

Rohstoffpreise entwickeln sich meist unabhängig von Aktien- und Immobilienmärkten. Sie eigenen sich damit hervorragend zur Diversifikation und stabilisieren langfristig die Renditen. Ausserdem sind es Sachwerte, die vor einer drohenden Inflation schützen.

4. Auch die Fundamentaldaten sprechen sprechen für steigende Rohstoffpreise

China als größter Rohstoffnachfrager wächst zwar langsamer, aber weiterhin auf hohem Niveau. Auch die Weltwirtschaft legt zu- der Rohstoffbedarf wird somit weiter steigen.

 

Am einfachsten in Rohstoffe investieren kann man übrigens mit einem Zertifikat wie diesem hier: Rohstoffe langfristig

 

Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler

Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Silberpreis plötzlich innerhalb weniger Sekunden um 7% abgesackt.

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Wo kommen unsere Rohstoffe her

Tolle Grafik vom Visual Capitalist:

Where Do Raw Materials Come From?

on November 16, 2016 at 11:24 am

Every “thing” comes from somewhere.

Whether we are talking about an iPhone or a battery, even the most complex technological device is made up of the raw materials that originate in a mine, farm, well, or forest somewhere in the world.

Here are the top producing countries for each major commodity worldwide:

Where do raw materials come from?

Trump und Rohstoffe

Auswirkungen von Trumps Wahlsieg auf die Rohstoffmärkte

Donald Trump hat völlig überraschend die US Wahlen gewonnen und wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Welche Auswirkungen hat das nun auf Rohstoffe?

Direkt nach Bekanntgabe des Ergebnisses ging es für Gold und Silber stark nach oben. Anleger flüchten wie immer in sichere Häfen. Bei Trump weiß niemand so genau wie es wirtschaftlich weitergeht. Steht uns eine neue Ära des gobalen Protektionismus bevor? Trump hat sich wiederholt für die Einführung neuer Zölle ausgeprochen, auch Handelsverträge sollen neu verhandelt werden.

Insgesamt hat er jedoch kein detailliertes Wirtschaftsprogramm. Zum einen sollen Schulden abgebaut werden, zum anderen Steuern gesenkt werden und massiv in die Infrastruktur investiert werden. Nur von welchem Geld?

Diese ganzen Unsicherheiten werden wahrscheinlich zu einer verstärkten Investion in Gold und Silber führen und somit steigende Preise zur Folge haben.

Auf Öl dürfte es noch gravierendere Auswirkungen haben. Denn Trump hat Erleichterungen für die Ölförderung in den USA in Aussicht gestellt, um die Abhängigkeit von ausländischem Öl zu reduzieren. Trump könnte daher versuchen, der heimischen Schieferölindustrie staatliche Hilfen zu gewähren, damit diese die niedrigen Preise besser durchsteht. Die Folge wäre, dass weniger Schieferölproduzenten aus dem Markt ausscheiden und die Produktion bald wieder steigt. Damit wäre die OPEC-Strategie durchkreuzt, mittels niedriger Ölpreise Anbieter mit höheren Produktionskosten aus dem Markt zu drängen. Diese Strategie hatte vor allem die Eindämmung der US-Schieferölproduktion zum Ziel. Die OPEC und allen voran Saudi-Arabien könnten sich dann dazu veranlasst sehen, ihren Kampf um Marktanteile fortzusetzen. Denkbar wäre eine neue Runde von Preissenkungen für Abnehmer von saudi-arabischem Öl auf dem US-Markt. Die Ölpreise würden in diesem Falle in eine neuerliche Abwärtsspirale geraten und sich auch für längere Zeit nicht nennenswert erholen. Zudem ist unter Trump mit einem Anstieg der US-Rohölexporte zu rechnen, da er entsprechende Hindernisse hierfür abbauen will. Zwar könnten die von Trump versprochenen Erleichterungen für die Ölnachfrage auch zu einem höheren Ölbedarf führen. Dieser preisunterstützende Effekt würde voraussichtlich aber erst später einsetzen und vermutlich in der Wirkung hinter dem preisbelastenden Effekt auf der Angebotsseite zurückbleiben. Das war auch in den letzten Tagen schon ersichtlich, während Gold und Silber stark gestiegen sind, ist der Ölpreis deutlich gefallen seit der Bekanntgabe von Trump´s Wahlsieg.