Warum Rohstoffpreise tendenziell steigen werden

  • Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach Rohstoffen, was steigende Preise zur Folge hat.

 

  • Die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern und einigen Entwicklungsländern wird auch in Zukunft kräftig voranschreiten. Dadurch schließt sich die Schere zwischen diesen Ländern und den Industriestaaten weiter und die Lebensstandards gleichen sich an . Durch die Verbesserung der Standards in bevölkerungsreichen Ländern wie China oder Indien wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen sprunghaft ansteigen.

 

  • Die Ernährungsgewohnheiten in den aufstrebenden Schwellenländern gleichen sich den westlichen Gewohnheiten an. Dies führt zwangsläufig zu einer Nachfragesteigerung bzw. Nachfrageverschiebung bei den Agrarrohstoffen. Insbesondere die Nachfrage an Fleisch dürfte in den nächsten Jahren nochmals stark ansteigen. Für dessen Produktion werden dann auch deutlich mehr andere Rohstoffe wie beispielsweise Getreide benötigt.

 

  • Viele Produzenten haben auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Klima- und Wetterkapriolen werden weiter zunehmen. Was besonders bei Agrarrohstoffen zu einem geringeren Angebot und somit steigenden Preisen führen kann.

 

  • Rohstoffe sind derzeit relativ wie auch absolut betrachtet günstig. Das bedeutet auch, dass die Produzenten Rohstoffe zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten liegen. Daher würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen.

 

  • Da viele Produzenten heute nahe oder unter dem Marktpreis produzieren, würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen. Ferner haben viele Produzenten auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Auch geopolitische Faktoren sollte man nicht ausser acht lassen. Sollten z.B. Konflikte im Nahen Osten oder anderswo eskalieren würden die Rohstoffpreise nach oben schießen.

 

  • Auch eine beschleunigte Geldentwertung könnte zu stark steigenden Rohstoffpreisen führen.Die übermäßige Verschuldung in Italien, den USA, Japan und vielen anderen Ländern in Verbindung mit der weiterhin expansiven Geldpolitik der Zentralbanken könnte theoretisch jederzeit einen Dominoeffekt samt galoppierender Inflation auslösen. Gerade die Gold- und Silberpreise werden dann natürlich stark steigen.

Sinkende US Lagerbestände lassen Ölpreis steigen

Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen und einer darauf folgenden Korrektur steigen die Ölpreise heute wieder.

 

 

 

Grund dafür sind Meldungen wonach die Lagerbestände der Rohölreserven in den USA stark gesunken sind.

Ölbestände wurden gemäß der Schätzung des American Petroleum Instituts in der vergangenen Woche um 6,35 Mio. Barrel abgebaut. Die Erwartung lag bei einem Abbau von 2,2 Mio. Barrel. Damit ist es der größte Abbau seit August und der drittgrößte in diesem Jahr. Das Lager in Cushing wies bereits in der Woche zuvor einen Abbau bei den Beständen auf. Auch in dieser Woche lag der Abbau bei 1,8 Mio. Barrel.

Die Rohölbestände in den USA könnten auch in den kommenden Wochen zurückgehen. Der Betreiber der Keystone-Pipeline, die TransCanada Corp, teilte mit, dass man die Lieferungen bis zum Ende des Monats um 85 Prozent reduzieren werde. In der letzten Woche sind im US-Bundesstaat North Dakota 5.000 Barrel Rohöl aus einem Leck ausgetreten. Der Bundesstaat teilte mit, dass man die Lizenz für die Pipeline zurückziehen könne, sollte eine Untersuchung des Ölaustritts zeigen, dass das Unternehmen seine Lizenz verletzt habe.

Ausserdem findet in der nächsten Woche das OPEC-Non-OPEC Meeting statt und viele erwarten, dass sich die ölproduzierenden Länder auf eine Verlängerung bei den Kürzungen einigen werden. Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass russische Produzenten sowie der Energieminister Gespräche über eine Verlängerung von sechs Monaten führen. Zuvor war die Haltung des russischen Ministers in Bezug der Verlängerung eher zurückhaltend gewesen.

 

 

Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler

Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Silberpreis plötzlich innerhalb weniger Sekunden um 7% abgesackt.

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Russland kommt Abkommen mit der OPEC nach

Auf die Russen scheint Verlass zu sein. Sie wollen sich an die mit der OPEC beschlossene Begrenzung der Fördermenge halten.

Das war in der Vergangenheit nicht immer so. So hatte Moskau schon einmal im November 2001 zugesagt, die eigene Produktion zu drosseln, um die Weltmarktpreise zu stützen. Wenige Wochen darauf wurden die Pumpen jedoch wieder angeworfen, die Ölproduktion stieg entgegen der Zusagen ungebremst weiter. Aber zur Zeit braucht Russland einen Ölpreis von über 70$ je Barrel für einen ausgeglichenen Haushalt.

Davon war der tatsächliche Preis weit entfernt. Im Tief notierte er Anfang 2016 sogar unter 30 US-Dollar. Zwar haben sich die Preise stabilisiert, aber trotzdem liegen die Notierungen mit etwa 55 US-Dollar unter der für Russland wichtigen Marke.

 In meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig habe ich auch in Öl investiert und für meine Investoren schon ordentlich Geld verdient. Bin mit der Öl Position schon über 20% im Plus. Wer auch profitieren möchte, einfach hier klicken und dann auf jetzt investieren.

Entwicklung der Rohstoffpreise 2016

Auch das Jahr 2016 war ein sehr turbulentes, aber auch gutes Jahr für Rohstoffinvestoren. Bis auf Kakao, Mais, Weizen und Mastrind  sind heute alle teurer als zu Beginn des Jahres.

Hier mal eine kleine Übersicht aus dem sehr lesenswerten Investor Magazin:

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Am stärksten gestiegen in 2016 ist Zink, mit 70%. Auf Platz zwei liegt schon Öl mit 47%, was mich natürlich besonders freut, da ich, sowohl privat als auch für meine Investoren in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig massiv in Öl investiert hatte. Hier mal der Jahreschart:

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Anfang des Jahres stand der Ölpreis teilweise bei unter 30$ je Barrel. Ich habe zu dem Zeitpunkt noch zwei mal nachgekauft und meine Positionsgröße erhöht, was sich im nachhinein als absolut richtig erwiesen hat. Im Laufe des Jahres stieg der Preis dann nämlich auf mittlerweile über 55$. Die Hälfte der Kontrakte habe ich vor wenigen Tagen verkauft und für meine Wikifolio Investoren einen recht ansehnlichen Gewinn erzielt. Die andere Hälfte wird weiter gehalten um von weiter steigenden Preisen profitieren zu können.

Bei den Edelmetallen bietet sich ein eher gemischtes Bild, Gold ist in diesem Jahr nur ganz leicht gestiegen, während es für Silber um über 20% nach oben ging. Allerdings hat der Preis in den letzten Tagen wieder sehr stark nachgegeben. Ich werde meine Silber Kontrakte weiter halten, in Gold bin ich zur Zeit nicht investiert, werde aber einsteigen sobald sich der Preis der 1000$ Marke nähern bzw. diese unterschreiten sollte.

Bei den Agrar Rohstoffen gab´s in diesem Jahr nicht so viel zu holen, alles nahezu unverändert. Lediglich Kakao mit einer Jahresperformance von -20% sticht herraus. Habe diesen Wert unter Beobachtung und werde bei weiter fallenden Preisen einsteigen.

Insgesamt war es für mich und meine Wikifolio Investoren ein sehr erfolgreiches Jahr, das Wikifolio konnte auf Jahressicht um über 17% zulegen. Es ist übrigens weiter investierbar, d.h. es kann jeder von meinen Anlageerfolgen profitieren 😉