Sinkende US Lagerbestände lassen Ölpreis steigen

Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen und einer darauf folgenden Korrektur steigen die Ölpreise heute wieder.

 

 

 

Grund dafür sind Meldungen wonach die Lagerbestände der Rohölreserven in den USA stark gesunken sind.

Ölbestände wurden gemäß der Schätzung des American Petroleum Instituts in der vergangenen Woche um 6,35 Mio. Barrel abgebaut. Die Erwartung lag bei einem Abbau von 2,2 Mio. Barrel. Damit ist es der größte Abbau seit August und der drittgrößte in diesem Jahr. Das Lager in Cushing wies bereits in der Woche zuvor einen Abbau bei den Beständen auf. Auch in dieser Woche lag der Abbau bei 1,8 Mio. Barrel.

Die Rohölbestände in den USA könnten auch in den kommenden Wochen zurückgehen. Der Betreiber der Keystone-Pipeline, die TransCanada Corp, teilte mit, dass man die Lieferungen bis zum Ende des Monats um 85 Prozent reduzieren werde. In der letzten Woche sind im US-Bundesstaat North Dakota 5.000 Barrel Rohöl aus einem Leck ausgetreten. Der Bundesstaat teilte mit, dass man die Lizenz für die Pipeline zurückziehen könne, sollte eine Untersuchung des Ölaustritts zeigen, dass das Unternehmen seine Lizenz verletzt habe.

Ausserdem findet in der nächsten Woche das OPEC-Non-OPEC Meeting statt und viele erwarten, dass sich die ölproduzierenden Länder auf eine Verlängerung bei den Kürzungen einigen werden. Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass russische Produzenten sowie der Energieminister Gespräche über eine Verlängerung von sechs Monaten führen. Zuvor war die Haltung des russischen Ministers in Bezug der Verlängerung eher zurückhaltend gewesen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*