Aktuelles

Teilverkauf Kaffee mit 6% Gewinn!

Habe mich soeben in meinem Wikifolio  Rohstoffe langfristig von der Hälfte meiner Kaffeekontrakte getrennt und dabei einen Gewinn von 6,7% für meine Investoren erzielt! Nachdem ich ja beim Kaffee zeitweise schon mit mehr als 20% im Minus war ist dass schon als großer Erfolg zu sehen. Wieder mal hat sich die Strategie des ständigen Nachkaufens zu günstigeren Preisen ausgezahlt.

Die restlichen 5400 Kontrakte werde ich noch behalten, der Kaffeepreis könnte durchaus noch weiter steigen. Hängt vor allem von Brasilien ab und der Entwicklung der dortigen Währung. Aber wenn man sich den 10 Jahres Chart anschaut sieht man auf jeden Fall dass noch viel Luft nach oben besteht.

 

 

So stand der Kaffeepreis 2011 schon mal bei über 2, 75$ je Pfund, was zu derzeitigen Preisen nochmal einem Zuwachs von über 120% entsprechen würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OPEC fördert wieder mehr Öl – fallen jetzt die Preise?

Die Organisation erdölexportierender Länder beschließen die Erhöhung der Produktion um 600 000 Fass pro Tag (1 Mio. Barrel) –  welche Auswirkungen hat dass auf den Ölpreis?

Auf ihrer Sitzung am Freitag in Wien hat die Opec beschlossen die Fördermenge pro Tag um 1 Mio. Barrel anzuheben.

Wie viel zusätzliches Rohöl tatsächlich auf den Markt kommen wird, ist selbst Fachleuten nicht ganz klar. Wichtigster Grund dafür ist, dass nur wenige große Produzenten dazu in der Lage sind, ihre Ölproduktion kurzzeitig nennenswert auszuweiten. Besonders im krisengeschüttelten Venezuela ist dass fraglich.

Auch durch den drohenden Handelskrieg zwischen der USA und dem Rest der Welt könnte sich die Konjunktur abkühlen und somit die Nachfrage nach Öl sinken.

Auf der anderen Seite könnte zusätzlicher Preisdruck nach oben entstehen durch US Sanktionen gegen Ölunternehmen in Venezuela. Russland und den Iran.

Allerdings wird auch in den USA wieder deutlich mehr Öl gefördert.

Ich gehe im Moment eher davon aus dass sich der Preis irgendwo zwischen 60 und 80 einpendeln wird. Zumindest den starken Preisanstieg (über 150% seit dem Tief in 2015) sollte diese Erhöhung der Fördenmenge stoppen.

Daher drängt sich im Moment ein Engagement in Öl nicht unbedingt auf. Ich werde weiter die Märkte beobachten und erst bei Preisen um die 50$ pro Barrel in meinem Wikifolio wieder einsteigen.

 

 

 


wikifolio

Update Rohstoff Zertifikat: Weizen und Mais stark; Investitionssumme steigt auf 60 000€

Das Wikifolio Rohstoffe langfristig läuft super gut zur Zeit. Weizen und Mais beide ins Plus gelaufen, Weizen sogar mit 6% in wenigen Tagen.

Die Investionssumme überschreitet auch zum ersten Mal überhaupt die 60 000€ Marke!

Reich mit Rohstoffen

Auch nähert sich das Wikifolio auch wieder dem Allzeithoch von 142€. Bis dahin fehlen noch ca. 6%.

Reich mit Rohstoffen

 

Im Moment wäre auch noch ein recht guter Zeitpunkt um neu einzusteigen, allerdings sollte man nicht zu lange warten sonst kann es sein dass das Zertifikat schon zu stark gestiegen ist.

 

 

Trendwende bei Agrarrohstoffen?

Die Preise für Agrarrohstoffe sind in den letzten Jahren ständig gesunken. So notiert z.B. Weizen am unteren Ende der Range der letzten 30 Jahre.

Grund dafür ist einfach ein Überangebot an den Märkten. So paradox es klingt da Millionen Menschen auf der Welt hungern. Aber das Angebot ist einfach sehr ungleich verteilt. Die einen haben zu viel und die anderen zu wenig.

Das Geschäft mit landwirtschaftlichen Produkten ist ohnehin alles andere als einfach. Es ist sehr volatil. Über eine gute Ernte kann man sich heutzutage nicht einmal mehr richtig freuen. Eine gute Ernte bedeutet für gewöhnlich hohes Angebot und somit niedrige Preise.

Theoretisch werden immer mehr Nahrungsmittel benötigt. Die Bevölkerung wächst global und die Ansprüche werden höher. Das gilt langfristig, nicht aber kurzfristig. Kurzfristig drückt hohes Angebot auf die Preise und Margen. Besonders deutlich wird das in den USA. Dort sind die Einnahmen aus der Landwirtschaft in den letzten Jahren massiv gesunken.

Insgesamt haben US-Bauern die größte Einnahmenkrise seit langem. Immer mehr Farmer geben daher auf oder müssen sich einen Zweitjob suchen. Das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr.

Viele Farmer geben auch einfach auf, Rekordernten hin oder her.

Für Anleger ist das ein gutes Zeichen. Es deutet sich ein Turnaround an. Wenn weniger produziert wird, also das Angebot geringer wird, sollten die Preise wieder steigen. Global gesehen steigt nämlich die Nachfrage ständig an, weil es einfach immer mehr Menschen auf der Erde gibt die natürlich Nahrungsmittel brauchen.

Das Gute ist, man muss nicht Landwirt sein um von steigenden Agrarrohstoffpreisen zu profitieren.

Ich bin z.B. in meinem Rohstoff Zertifikat in Weizen , Mais, Kaffee und Kakao investiert. Wer auch profitieren möchte: diese ETC´s sind bei nahezu allen Banken handelbar. Wie man genau in Rohstoffe investieren kann habe ich hier beschrieben.

Wem das zu viel Arbeit ist der kann natürlich auch direkt in das Wikifolio Rohstoffe langfristig investieren und so direkt ohne viel Aufwand von steigenden Rohstoffpreisen profitieren.

 

 

Preisrally bei Mais und Weizen – Was sind die Gründe und wie kann man davon profitieren?

Nachdem die Mais und Weizenpreise jahrelang nur eine Richtung kannten, nämlich die nach unten, steigen sie seit Ende letzten Jahres rapide an. So hat Mais um 15%, Weizen sogar um 25 % zugelegt.

 

 

Was sind die Gründe für diesen Anstieg?

Hauptgrund ist, dass die globale Nachfrage im Erntejahr 2018/19 das globale Angebot übertreffen wird.

Nach Berichten des Internationale Getreiderates (IGC)  wird der globale Maisbestand zum Ende des Wirtschaftsjahres 2018/19 bei 261,9 Mio t liegen; das wäre im Vergleich zur Anfangsmenge ein Minus von 44,9 Mio t oder 14,6 %. Gleichzeitig sollen die Weizenbestände um 5,8 Mio t oder 2,2 % auf 256,8 Mio t abgebaut werden; das wäre der erste Rückgang seit sechs Jahren.

Dieser rückläufigen globalen Getreideerzeugung dürfte 2018/19 ein Verbrauch von weltweit insgesamt 2,139 Mrd t gegenüberstehen, was einem Plus von 31 Mio t oder 1,5 % gegenüber der aktuellen Saison entsprechen würde. Der größte Teil dieses voraussichtlichen Nachfragezuwachses wird auf Mais entfallen: Hier wird eine Zunahme um 24,2 Mio t oder 2,3 % auf 1,099 Mrd t erwartet. Die Weizennachfrage soll um 4,8 Mio t oder 0,6 % auf 744,8 Mio t steigen. Mit Blick auf den internationalen Handel mit Getreide prognostiziert der IGC für das nächste Vermarktungsjahr die Rekordmenge von 368 Mio t. Dabei dürften sowohl beim Weizen als auch beim Mais neue Spitzenmengen erzielt werden; der Getreiderat geht von 179,2 Mio t beziehungsweise 150,2 Mio t aus.
Meldungen aus den USA, wonach die Mais Aussaat erst zu 17% abgeschlossen ist ließen den Preis zuletzt weiter steigen. Normal zu diesem Zeitpunkt sind 27%, was jedoch aufgrund der Wetterbedingen in den USA in diesem Jahr nicht erreicht wurde.
Auch die trockene Witterung in Brasilien, die die zweite und größere der beiden Maisernten des Landes zu beeinträchtigen droht, stützt den Maispreis.
Beim Weizen siehts nicht viel besser aus, zumindest in den USA. Der Crop Progress Report des US Landwirtschaftsministeriums zeigt, dass sich der Zustand der Weizenernte nur wenig verbessert hat. 34 Prozent werden mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet, während es im Vorjahreszeitraum 54 Prozent waren. Weiterhin findet derzeit eine Crop Tour in Kansas statt. Die bisherigen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Entwicklung der Pflanzen nur langsam vorankommt.

Jetzt noch einsteigen?

Viele werden sich jetzt natürlich fragen ob es überhaupt noch Sinn macht in Mais oder Weizen zu investieren, nachdem die Preise schon ziemlich gestiegen sind.

Ich bin der Meinung dass wir erst am Anfang der Rally stehen. Wenn man sich z.B. den 10 Jahres Chart von Mais anschaut, erkennt man dass noch deutlich Luft nach oben besteht.

So stand der Preis vor einigen Jahren schon mal bei 8$ je Scheffel (ca. 27kg). Zur Zeit sind es nur 4$. Sollte er wirklich noch mal auf 8 steigen wäre das also ein Zuwachs von 100%!

Beim Weizen sieht es ganz ähnlich aus.

Durch die steigenden Getreidepreise werden auch zunehmend größere Fonds wieder auf diesen Sektor aufmerksam. Sollten sie in größerem Umfang investieren wird das die Preise weiter steigen lassen.

 

Wie kann man in Mais und Weizen investieren?

Bei Agrarrohstoffen ist natürlich, im Gegensatz zu Gold oder Silber eine Investition in physischer Form eher schwierig. Kaum jemand hat genug Platz um größere Mengen Mais oder Weizen zu lagern.

Daher bietet es sich an in Produkte zu investieren die Rohstoffpreise nachbilden. Ich persönlich nutze sowohl privat als auch im Wikifolio ETC´s. Wie genau das geht kann man hier nachlesen.

Noch einfacher ist die Investition in ein Rohstoffzertifikat was gleich mehrere Rohstoffe abdeckt, wie z.B.: Rohstoffe langfristig.

 

Warum Rohstoffpreise tendenziell steigen werden

  • Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach Rohstoffen, was steigende Preise zur Folge hat.

 

  • Die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern und einigen Entwicklungsländern wird auch in Zukunft kräftig voranschreiten. Dadurch schließt sich die Schere zwischen diesen Ländern und den Industriestaaten weiter und die Lebensstandards gleichen sich an . Durch die Verbesserung der Standards in bevölkerungsreichen Ländern wie China oder Indien wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen sprunghaft ansteigen.

 

  • Die Ernährungsgewohnheiten in den aufstrebenden Schwellenländern gleichen sich den westlichen Gewohnheiten an. Dies führt zwangsläufig zu einer Nachfragesteigerung bzw. Nachfrageverschiebung bei den Agrarrohstoffen. Insbesondere die Nachfrage an Fleisch dürfte in den nächsten Jahren nochmals stark ansteigen. Für dessen Produktion werden dann auch deutlich mehr andere Rohstoffe wie beispielsweise Getreide benötigt.

 

  • Viele Produzenten haben auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Klima- und Wetterkapriolen werden weiter zunehmen. Was besonders bei Agrarrohstoffen zu einem geringeren Angebot und somit steigenden Preisen führen kann.

 

  • Rohstoffe sind derzeit relativ wie auch absolut betrachtet günstig. Das bedeutet auch, dass die Produzenten Rohstoffe zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten liegen. Daher würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen.

 

  • Da viele Produzenten heute nahe oder unter dem Marktpreis produzieren, würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen. Ferner haben viele Produzenten auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

 

  • Auch geopolitische Faktoren sollte man nicht ausser acht lassen. Sollten z.B. Konflikte im Nahen Osten oder anderswo eskalieren würden die Rohstoffpreise nach oben schießen.

 

  • Auch eine beschleunigte Geldentwertung könnte zu stark steigenden Rohstoffpreisen führen.Die übermäßige Verschuldung in Italien, den USA, Japan und vielen anderen Ländern in Verbindung mit der weiterhin expansiven Geldpolitik der Zentralbanken könnte theoretisch jederzeit einen Dominoeffekt samt galoppierender Inflation auslösen. Gerade die Gold- und Silberpreise werden dann natürlich stark steigen.

4 Gründe warum man jetzt in Rohstoffe investieren sollte

1. Rohstoffe sind aktuell sehr günstig bewertet

 Die Notierungen der meisten Rohstoffe befinden sich- gemessen an  den wichtigsten Indizes Bloomberg Commodity und S&P GSCI- in etwas auf dem Stand der 70er- und 80er- Jahre, also auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

2. Eine Trendwende ist in Sicht

Die Rohstoffmärkte unterliegen traditionell hohen Schwankungen . Die Korrekturen der letzten Jahren waren teils recht heftig, jedoch nicht ungewöhnlich. Zuletzt haben viele Anbieter ihre Produktion gedrosselt, was wieder zu steigenden Preisen führt.

3. Rohstoffe verbessern die Risikostreuung

Rohstoffpreise entwickeln sich meist unabhängig von Aktien- und Immobilienmärkten. Sie eigenen sich damit hervorragend zur Diversifikation und stabilisieren langfristig die Renditen. Ausserdem sind es Sachwerte, die vor einer drohenden Inflation schützen.

4. Auch die Fundamentaldaten sprechen sprechen für steigende Rohstoffpreise

China als größter Rohstoffnachfrager wächst zwar langsamer, aber weiterhin auf hohem Niveau. Auch die Weltwirtschaft legt zu- der Rohstoffbedarf wird somit weiter steigen.

 

Am einfachsten in Rohstoffe investieren kann man übrigens mit einem Zertifikat wie diesem hier: Rohstoffe langfristig

 

Bitcoin Crash exakt vorhergesagt

Heute muss ich mich doch mal selber loben. Hab mir gerade seit längerem mal wieder den Bitcoin Kurs angeschaut. Am 18. Dezember hab ich hier einen Artikel dazu geschrieben und vor dem Bitcoin gewarnt und gesagt dass das ganze früher oder später chrashen wird (Gier frisst Hirn- der Bitcoin Wahnsinn).

Und genau der Tag an dem ich den Artikel veröffentlicht habe war der erste Tag des Chrash´s!! Danach gings dann von fast 20 000 runter auf 6000. Super Timing also 🙂

Also, Finger weg von solchen abstrusen Investments. Das ist reine Zockerei. Lieber in reale Werte wie Aktien, Immobilien oder Rohstoffe investieren. Am einfachsten geht´s über das Zertifikat Rohstoffe langfristig

Rohstoffpreise dürften 2018 wieder anziehen

Jahrelang kannten Rohstoffpreise nur eine Richtung, und zwar nach unten. Mittlerweile haben sie sich auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert. Wie geht es jetzt weiter?

Kaum ein anderer Markt ist so zyklisch wie der Rohstoffmarkt. Zwischen Anfang dieses Jahrtausends und 2008, vor dem Ausbruch der Finanzkrise, hat sich der Bloomberg Commodity Index mehr als verdoppelt. Dann aber gab er diese Gewinne in kürzester Zeit ab und fiel fast wieder auf das Niveau von 2002 zurück. Anschließend erfolgte eine erneute deutliche Erholung bis etwa 2011, seitdem aber ist der Index wieder im Sinkflug, wobei er sich inzwischen allerdings auf niedrigem Niveau stabilisiert hat.

Meiner Meinung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt um wieder einzusteigen. Die Gründe dafür sind rasch zusammengefasst: Zunächst einmal sind Rohstoffe derzeit relativ wie auch absolut betrachtet günstig. Das bedeutet auch, dass die Produzenten Rohstoffe zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten liegen.

Dazu kommt, dass Unsicherheiten von Seiten der Geopolitik drohen. Sollten die derzeitigen Konflikte zwischen Nordkorea und den USA oder im Nahen Osten eskalieren, würde dies die Rohstoffpreise nach oben schießen lassen. Das Gleiche gilt bei Agrarprodukten, sollten die Wetterbedingungen zu stärkeren Ernteausfällen und damit zu Knappheit führen. Zwar könnten die Preise seiner Ansicht nach auch noch weiter fallen. Wahrscheinlicher sei aber, dass die expansive Geldpolitik der Notenbanken irgendwann auch die Rohstoffpreise erreicht und diese nach oben schiebt.

Und schließlich kommt dazu noch etwas: Da viele Produzenten heute nahe oder unter dem Marktpreis produzieren, würden bei einem weiteren Verfall wohl immer mehr Hersteller aus dem Markt ausscheiden. Damit würde die Knappheit zunehmen und der Preis wieder steigen. Ferner haben viele Produzenten auf Grund der gesunkenen Preise ihre Investitionen zum Beispiel in neue Minen in den vergangenen Jahren zurückgefahren. Und da neue Produktionsstätten nicht von heute auf morgen hochgefahren werden können, würde bei einer anziehenden Nachfrage das Angebot kaum mithalten können.

Da wir derzeit einen so synchronen und starken Aufschwung in der Welt sehen wie lange nicht, spricht in der Tat vieles dafür, dass die Rohstoffpreise in nächster Zeit, sofern es keinen konjunkturellen Einbruch gibt, stark anziehen.

Nun ist natürlich die Frage wie man als Anleger davon profitieren kann. Die beste Möglichkeit in einzelne Rohstoffwerte zu investieren ist über ETC´s. Wenn man gleich von der Entwicklung mehrerer Rohstoffe profitieren möchte, bietet sich ein aktiv gemanagtes Zertifikat wie das Wikifolio Zertifikat Rohstoffe langfristig an.

 

 

Nachkauf Kaffee zu günstigeren Preisen

Habe letzte Woche mal den stark gefallenen Kaffeepreis genutzt und meine Positionen deutlich erweitert, sowohl in meinem privaten Portfolio als auch im Wikifolio Rohstoffe langfristig.

Wie hier im 10 Jahres Chart ersichtlich ist der Preis in letzter Zeit ziemlich gefallen. Kaffee ist jetzt schon wieder fast so billig wie 2009. Der aktuelle Preis liegt bei ca. 1,20$ pro Pfund. Im Jahre 2011 waren es schon mal über 3$. Es ist also jede Menge Potential vorhanden und wenn man jetzt investiert und er steigt wieder auf über 3 dann wären es mehr als 100% Gewinn.

Was sind denn aber nun die Gründe für den starken Preisverfall?

Der Hauptgrund ist eine erwartete Rekordernte 2018/19 in Brasilien. So sollen bis zu 60 Mio. Sack geerntet werden, was 23% über der letzten Ernte liegt.

Brasilien als größter Kaffeeproduzent der Welt hat einen gewaltigen Einfluss auf den Preis. Sollte die Ernte tatsächlich so gut ausfallen wird es zu einem Überangebot an Kaffee kommen was den Preis drückt.

Warum investiere ich trotzdem jetzt in Kaffee?

Bei Kaffee ist es wie mit allen Rohstoffen. Wenn der Preis stark fällt wird es für immer mehr Bauern nicht mehr lukrativ zu diesen niedrigen Preisen Kaffee anzubauen. Dadurch wird weniger angebaut, was zu einem Angebotsdefizit führt. Was wiederum steigende Preise zur Folge hat.

Ausserdem muss in den Anbaugebieten immer wieder mit ungünstigen Wetterbedingungen wie z.B. Dürren gerechnet werden, was dann massiv steigende Preise zur Folge hat.

Wie kann man von steigenden Kaffeepreisen profitieren?

Ich selber habe in einen ETC auf Kaffee von Etf securities investiert. Wie man damit in Rohstoffe investiert kann man hier nachlesen.

Noch einfacher ist es in das Wikifolio Zertifikat Rohstoffe langfristig zu investieren. Dort werden dann auch andere Rohstoffe mit abgedeckt.

Entwicklung der Rohstoffpreise 2017

Ich habe mal die Entwicklung verschiedener Rohstoffe betrachtet und in einer Tabelle zusammengestellt:

Betrachtet man die Preisentwicklung der verschiedenen Rohstoffe für 2017 ergibt sich ein gemischtes Bild. Während vor allem Industriemetalle stark gestiegen sind, sank der Preis der meisten Agrarrohstoffe. Das ist jedoch für langfristig orientierte Anleger eine gute Gelegenheit um die eigenen Bestände zu günstigeren Preisen aufzustocken. Warum die Preise für Rohstoffe immer stark schwanken und warum diese Anlageklasse so lohnend ist habe ich in dem Artikel Warum Rohstoffe? beschrieben.

Durch die gesunkenen Preise ist auch der Preis meines Wikifolios Rohstoffe langfristig im letzten Jahr um über 10% gesunken. Damit ergibt sich im Moment eine sehr günstige Gelegenheit das Zertifikat zu einen niedrigen Preis zu erwerben, bevor die Rohstoffpreise wieder anziehen.

Der größte Erfolg des vergangenen Jahres war sicher Öl. Ich war im Wikifolio massiv investiert und konnte, nachdem der Preis stark angestiegen ist, meine Kontrakte verkaufen und für meine Investoren ordentliche Gewinne erzielen.

Wer auch von den steigenden Rohstoffpreisen profitieren möchte, das Zertifikat Rohstoffe langfristig ist weiter investierbar und bei fast allen großen Banken erhältlich. Einfach auf den Link klicken und dann auf Jetzt investieren um zu sehen wo man es erwerben kann.

 

Gier frisst Hirn – der Bitcoin Wahnsinn

Im Moment kann man dem Bitcoin Hype ja kaum noch entkommen. Jeder redet davon. Bitcoin ist überall und wer bisher noch nicht investiert hat, überlegt dass demnächst zu tun.

Das alles erinnert mich sehr an den Neuen Markt und den Hype um Internetaktien um die Jahrtausendwende. Damals war dass auch in aller Munde und jeder hat mitgemacht weil jeder Angst hatte etwas zu verpassen. Damals haben viele zumindest halbwegs intelligente Leute ihr hart erarbeitetes Geld in irgendwelche Internetklitschen investiert die nie auch nur einen Cent Gewinn gemacht haben und an der Börse plötzlich hunderte Millionen wert waren. Bis die Blase geplatzt ist… Gier frisst Hirn

Genau das gleiche passiert jetzt wieder. Da wird in etwas investiert was nicht mal real ist, Bitcoin sind im Endeffekt nur Nullen und Einsen auf irgendwelchen Computern. Das ist nichts reales, das existiert nur auf dem Computer. Frag mich ernsthaft wie intelligente Leute in sowas investieren können. Ich hab mich da auch eine Weile mit beschäftigt aber ich verstehe die ganze Sache nicht zu 100% und ich investiere nur in Sachen die ich verstehe.

Klar, es gibt diese Beispiele dass man, wenn man vor 7 Jahren 1000€ oder so in Bitcoin investiert hat, jetzt Millionär ist, Bitcoin Millionär wohlgemerkt. Aber diese Sachen die verbreitet werden dienen natürlich nur dazu um noch mehr Dumme anzulocken die in Bitcoin investieren damit die Investoren der ersten Stunde noch mehr verdienen können.

Kennt ihr jemanden persönlich der mit Bitcoins richtig reich geworden ist? Das sind immer nur so Stories aus dem Internet… Und selbst wenn man plötzlich Bitcoins im Wert von ein paar Millionen hat, was genau nützt einem das? Klar, in ein paar Online Shops kann man mit Bitcoin bezahlen. Aber kann ich mir dafür ein Auto, ein Haus oder eine Wohnung kaufen?? Nein, natürlich nicht. Bitcoin ist kein gesetzliches Zahlungsmittel sondern nur eine Spielerei von irgendwelchen Technikfreaks.

Wer in Bitcoins investiert muss immer hoffen dass es in Zukunft noch jemand Dümmeren gibt, der bereit ist irgendwann mehr für die Bitcoins zu bezahlen.

Bei Bitcoins gibt es weder eine Einlagensicherung noch eine Notenbank , die stabilisierend eingreifen könnte. Wenn die Nachfrage einbricht, große Positionen verkauft werden oder Regierungen den Bitcoin stärker regulieren sollten, droht der Absturz.

Klar, niemand weiß genau wann die Blase platzt. Es kann durchaus sein dass sich der Preis nochmal verdoppelt oder verdreifacht. Aber dass sie platzt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Geschichte wiederholt sich immer wieder. Dazu hier mal eine interessante Grafik die verschiedene Blasen zeigt. Die Bitcoin Blase hat sehr viel Ähnlichkeit mit der Tulpen Manie in den Niederlanden im 17. Jahrhundert.  Dort hatte eine Tulpenzwiebel zwischenzeitlich den Wert eines Einfamilienhauses bevor die Blase geplatzt ist und der Wert fast auf null gesunken ist.

 

 

Also Leute, wacht auf und lasst euch nicht von der Gier anstecken, denkt nach bevor ihr investiert!

Verzockt nicht euer hart verdientes Geld indem ihr in etwas investiert was durch keinerlei reale Werte gedeckt ist sondern im Endeffekt nur ein langer Code aus Ziffern und Buchstaben ist.

Investiert nur in reale Sachen die ihr auch versteht, wie z.b. Aktien von soliden Unternehmen, oder Rohstoffe wie Gold. Öl, Silber etc.

Wie man in Rohstoffe investiert zeige ich hier auf dieser Seite. Am einfachsten in Rohstoffe investieren, schon ab Kleinstbeträgen kann man mit einem Zertifikat was mehrere Rohstoffe abdeckt wie dieses hier: Rohstoffe langfristig

Sinkende US Lagerbestände lassen Ölpreis steigen

Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen und einer darauf folgenden Korrektur steigen die Ölpreise heute wieder.

 

 

 

Grund dafür sind Meldungen wonach die Lagerbestände der Rohölreserven in den USA stark gesunken sind.

Ölbestände wurden gemäß der Schätzung des American Petroleum Instituts in der vergangenen Woche um 6,35 Mio. Barrel abgebaut. Die Erwartung lag bei einem Abbau von 2,2 Mio. Barrel. Damit ist es der größte Abbau seit August und der drittgrößte in diesem Jahr. Das Lager in Cushing wies bereits in der Woche zuvor einen Abbau bei den Beständen auf. Auch in dieser Woche lag der Abbau bei 1,8 Mio. Barrel.

Die Rohölbestände in den USA könnten auch in den kommenden Wochen zurückgehen. Der Betreiber der Keystone-Pipeline, die TransCanada Corp, teilte mit, dass man die Lieferungen bis zum Ende des Monats um 85 Prozent reduzieren werde. In der letzten Woche sind im US-Bundesstaat North Dakota 5.000 Barrel Rohöl aus einem Leck ausgetreten. Der Bundesstaat teilte mit, dass man die Lizenz für die Pipeline zurückziehen könne, sollte eine Untersuchung des Ölaustritts zeigen, dass das Unternehmen seine Lizenz verletzt habe.

Ausserdem findet in der nächsten Woche das OPEC-Non-OPEC Meeting statt und viele erwarten, dass sich die ölproduzierenden Länder auf eine Verlängerung bei den Kürzungen einigen werden. Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass russische Produzenten sowie der Energieminister Gespräche über eine Verlängerung von sechs Monaten führen. Zuvor war die Haltung des russischen Ministers in Bezug der Verlängerung eher zurückhaltend gewesen.

 

 

Verkauf Öl!

Habe heute die gesamten Ölkontrakte in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig verkauft.

Nachdem der Ölpreis die letzten Monate stark gestiegen ist, war es Zeit Gewinne mitzunehmen.

 

Ich gehe davon aus dass die Preise nicht ewig so weiter steigen werden. Vielleicht gehts noch etwas nach oben und der Verkauf war zu früh, aber das weiß man halt erst hinterher.

Bei Kursen von über 60 lohnt sich auch das Fracking in den USA wieder, so dass von dort vermehrt Öl auf die Märkte gelangen sollte was natürlich den Preis drückt.

Sollte es noch mal deutlich runter gehen, so in den Bereich von 40, würde ich wieder einsteigen.

 

Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit 2 Jahren

Rekordimporte von China und Indien lassen die Preise steigen

China und Indien haben im September Öl auf Rekordniveau importiert. Dieses Nachfragehoch stabilisiert die Preise. So steht der Ölpreis im Moment so hoch wie seit 2 Jahren nicht mehr.

Auch niedrigere Irak Ölexporte stützen Preis

Die Ölpreise werden auch von niedrigeren irakischen Ölexporten gestützt. In den ersten drei Oktoberwochen lagen diese etwa 200 000 Barrel pro Tag unter dem Septemberniveau. Im Norden des wichtigen Förderlandes wurde die Ölproduktion im Gebiet um Kirkuk wegen des Konflikts mit den Kurden vorübergehend unterbrochen.

Im Nordirak haben sich die Kurden aus den umstrittenen Gebieten weitgehend zurückgezogen und Kämpfe gegen das irakischen Militär vermieden. Allerdings sind die Ölfördermengen aus dem Großraum Kirkuk von 600.000 auf 200.000 Barrel/Tag zurückgegangen. Die Iraker versuchen jetzt den Förderbetrieb wieder hochzufahren, wobei aber auch die beiden Pipelines ein Problem sind. Die Förderausfälle belaufen sich bislang auf rund 2,2 Millionen Barrel. Die Kurden haben dagegen im Nordosten Syriens das größte syrische Ölfeld von der IS zurückerkämpft. Auch die SDF Kampfkräfte Syriens haben die Stadt Rakka und ein Erdöl- und Erdgasfeld von der IS zurückerobert.

 

OPEC hält eine hohe Quotendisziplin

Die OPEC Staaten halten sich an die Begrenzung der Fördermengen. Die Drosselungsquoten wurden in den vergangen Wochen zu 120% umgesetzt. Unter der Führung von Saudi-Arabien wurden auch die physischen Rohölexporte verringert. Weltweit haben sich die Lagerüberbestände um rund die Hälfte abgebaut.

Am Markt rückt außerdem das Ende November anstehende Treffen des Ölkartells OPEC stärker in den Blick. Es wird darauf spekuliert, dass die OPEC eine mit anderen großen Förderländern vereinbarte Fördergrenze verlängern wird. Mit der Vereinbarung sollen die Rohölpreise stabilisiert und bestenfalls angehoben werden. Sie läuft Ende März 2018 aus. Die größten Produzenten, Saudi-Arabien und Russland, haben bereits durchblicken lassen, dass eine zeitliche Verlängerung angedacht ist.

 

Wie kann man als Privatanleger vom steigenden Ölpreis profitieren?

Es gibt viele Möglichkeiten in Öl zu investieren. Ich bevorzuge Öl ETC´s wie diesen hier:  Öl ETC.

Wie man in diese Produkte investieren kann könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

Noch einfacher ist es in das Wikifolio Rohstoffe langfristig zu investieren. Einfach dem Link folgen und auf Jetzt investieren klicken.

 

Wikifolio Aktiendepot erreicht neuen Höchststand

Heute mal ein bisschen Werbung in eigener Sache. Mein zweites Wikifolio Aktiendepot „Günstige Qualitätswerte“ hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit Auflegung fast 40% im Plus, und damit sogar besser als das Rohstoffdepot.

 

In diesem Wikifolio wird nur in die besten Firmen der Welt investiert, und zwar dann wenn sie gerade unterbewertet sind. Langfristig überstehen diese Firmen jede Krise, somit ist das Risiko recht gering. Darüber hinaus zahlen viele dieser Unternehmen eine stattliche Dividenden, teilweise bis zu 8%.

Dieses Depot ist eher defensiv ausgerichtet, die Aktien sollen gekauft werden wenn die gerade zu billig sind und dann lange gehalten.

Das Wikifolio Depot ist investierbar, d.h. jeder kann dort Geld anlegen und von meinen Anlageerfolgen profitieren.

Einfach im Wikifolio Depot auf Jetzt investieren klicken.

 

Erwartete Rekordernten lassen Weizenpreis abstürzen

Der Weizenpreis fällt wie ein Stein, in den letzten Tagen von über 500 Cent pro Scheffel (ca. 27kg) auf nur noch knapp über 400.

Grund dafür sind Rekordernten hauptsächlich in Russland und Bulgarien. So bricht die russische Getreideernte in diesem Jahr alle Rekorde. Prognosen zufolge soll die Ernte 130,7 Mio. Tonnen betragen, das wären 2,6% mehr als die bisherige Rekordernte aus dem Jahre 1978.

So sollen in diesem Jahr in Russland 80,1 Millionen Tonnen Weizen, 19 Millionen Tonnen Gerste sowie 16,3 Millionen Tonnen Mais geerntet werden. Russland investiert mehr in die Landwirtschaft, nachdem die Vereinigten Staaten und die Europäische Union im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland verhängt haben.

Auch andere Länder melden höhere Erträge im Vergleich zum Vorjahr

In Bulgarien ist die Anfang August abgeschlossene Weizenernte deutlich höher ausgefallen als zuvor erwartet. Das Landwirtschaftsministerium in Sofia, das Ende Juni noch mit einem Aufkommen von nur gut 5 Mio t gerechnet hatte, veranschlagt die Weizenproduktion jetzt auf 5,85 Mio t bis 5,95 Mio t. im vergangenen Jahr wurden in Bulgarien 5,66 Mio t Weizen geerntet, was einen neuen Rekord bedeutet hatte. Maßgeblich für die weitere Steigerung der Weizenproduktion sind höhere Erträge; nach der aktuellen Schätzung des Agrarressorts wurden dieses Jahr im Mittel 51,3 dt Weizen pro Hektar gedroschen, verglichen mit 47,5 dt/ha im Vorjahr.

Agrarexperten berichteten zuvor, dass günstige Witterungsbedingungen und ausreichende Niederschlagsmengen im Mai und Juni sowie das heiße Wetter im Erntemonat Juli zu einer Spitzenernte an Weizen mit guten Qualitäten geführt hätten. Zudem seien bessere Sorten als 2016 genutzt worden.

Neben Russland als weltgrößtem Weizenexporteur dürfte auch in der Europäischen Union die Ernte in diesem Jahr besser ausfallen als erwartet. Vor allem in Frankreich, dem größten Anbaugebiet der EU, werden nach dem schlechten Vorjahr für die neue Saison Top-Erträge erwartet.

Auch in Indien, wo die Ernteerträge infolge starken Monsunregens in den vergangenen Jahren rückläufig waren, geht es mit der Ausbeute dieses Jahr kräftig bergauf. Der Subkontinent dürfte sogar Weizen exportieren, was ungewöhnlich ist. Sonst verbrauchen die Inder ihren Weizen wegen des hohen Eigenbedarfs vollständig selbst.

Die hohen Zuwächse in diesen Regionen dürften die Rückgänge in Australien und Nordamerika mehr als ausgleichen. Es ist zu erwarten, dass nach der globalen Spitzenernte in der Vorsaison erneut ein Rekordwert erreicht wird.

Die Lager sind voll

Das wird die schon bestehende Überversorgung mit Weizen noch erhöhen. Die bereits gut gefüllten Lager werden weiter aufgestockt. Auf 258 Millionen Tonnen schätzt die US-Landwirtschaftsbehörde USDA die Vorräte weltweit. Da China und Indien wegen eigener hoher Erträge kaum Getreide importieren müssen, kann von Weizenknappheit keine Rede mehr sein. Das dürfte den Preis weiter belasten. Zumal charttechnisch der Weg für weitere Verluste frei ist, da eine Unterstützungslinie nach der anderen durchbrochen wurde.

 

Jetzt in Weizen investieren?

Sollte man die günstigen Preise nutzen und jetzt in Weizen investieren?

Ich persönlich warte noch ab und würde beim letzten Tief vom August 2016 meine Positionen aufstocken und zu deutlich günstigeren Preisen nachzukaufen. Wie genau meine Strategie aussieht könnt ihr hier nachlesen. Generell ist es immer gut wenn die Preise fallen damit man billiger nachkaufen kann und somit die Position größer ist und somit auch die Gewinne. Langfristig schwanken Rohstoffe nämlich immer sehr stark und es sind hohe Gewinne möglich. Siehe auch: Warum Rohstoffe?

Da auch andere Rohstoffe stark gefallen sind, ist mein Wikifolio Rohstoffe langfristig  mittlerweile über 10% billiger zu haben als noch vor einigen Wochen. Wer also einsteigen möchte, im Moment wäre ein guter Zeitpunkt.

 

Wie kann man mit Rohstoffen handeln?

Klar, man könnte sich natürlich einen Sack Kaffee oder ein Fass Öl kaufen und in den Keller stellen um bei höheren Preisen wieder zu verkaufen. Aber da gibt es weitaus bessere Möglichkeiten.
Ich bevorzuge den Handel mit ETC´s, das sind Produkte die den jeweiligen Rohstoffpreis 1:1 nachbilden, d.h. steigt z.B. der Preis von Gold um 1% und man hat den dazugehörigen ETC steigt auch dieser um 1%. ETC´s sind bei nahezu allen Banken handelbar. Ich selber bin bei LYNX Broker und Comdirect, wobei LYNX eher für Profis gedacht ist.
In meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig könnt ihr einige ETC´s sehen. Ansonsten gibt´s hier eine ganz gute Übersicht: finanzen.net

 

Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler

Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Silberpreis plötzlich innerhalb weniger Sekunden um 7% abgesackt.

Continue reading „Kurssturz bei Silber – vermutlich erneut Tippfehler“

Aussagen aus Russland schicken Ölpreis auf Talfahrt

Für acht Handelstage in Folge ging es für die Ölpreise nach oben, die längste Aufwärtsbewegung in diesem Jahr. Heute jedoch sorgen Aussagen aus Rußland, wonach man weitere Produktionskürzungen ablehnt, für einen Preisrutsch.

 

 

Allerdings wolle man sich an die Vereinbarung mit der OPEC halten. Zurzeit fördert Russland im Rahmen des Deals 300.000 Barrel/Tag weniger.

Belastet werden die Preise zudem von einer höheren Fördermenge aus Libyen und Nigeria. Die beiden OPEC Länder erhöhen seit Wochen ihre Produktion. Sie sind von der Kürzungsvereinbarung zwischen der Opec und anderen großen Förderländern ausgeschlossen.

Weniger Fracking

Anlass für die Preiserholung in den letzen Tagen war eine Nachricht aus der Fracking-Industrie in den USA. Dort scheint das ungehemmte Schieferölfördern ein wenig zu pausieren. Erstmals seit 23 Wochen ging die Zahl der Bohrlöcher zurück, zwar nur um 2 auf 756, aber immerhin.

Dabei hält das Überangebot an Öl weiter an. So haben die Opec-Staaten im Juni 32,7 Millionen Barrel Öl gefördert und damit 280.000 mehr als noch im Monat zuvor. Es wird daher vermutlich nicht gelingen den Lagerüberhang bis zum Jahresende abzubauen.  Vom Rückgang der Ölbohrungen in der vergangenen Woche in den USA auf eine Trendwende zu schließen, sei zu früh.

Sollte der Preisverfall anhalten werde ich meine Position im  Rohstoff Wikifolio aufstocken und somit den durchschnittlichen Kaufpreis zu senken.

 

Erneuter Preisrutsch beim Öl – das sind die Gründe

Das Rauf und Runter beim Ölpreis geht weiter. Nachdem sich die OPEC Länder und Russland auf eine Verlängerung der Förderkürzung geeinigt hatten stieg der Preis zunächst um fast 15% innerhalb von zwei Wochen. Seit dem 25. Mai gehts jedoch wieder abwärts. Hier mal der 1 Monats-Chart:

 

Wie kommt es nun das Öl die ganzen Gewinnen von zwei Wochen in kurzer Zeit wieder abgegeben hat, obwohl doch eine Verlängerung der Förderkürzung beschlossen wurde?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zunächst einmal ist die Skepsis hinsichtlich der Wirksamkeit der Produktionskürzungen ist weiterhin hoch. Solange es nicht zu einem spürbaren Abbau der Ölvorräte kommt, dürften die Preise weiter zur Schwäche neigen. Viele Marktteilnehmer hatten auch mit einer noch stärkeren bzw. längeren Produktionskürzung gerechnet.

Ursprünglich wurden die Preisrutsche in den vergangenen Tagen von enttäuschten Ölinvestoren ausgelöst. Zwar hat sich die Opec gemeinsam mit zehn Nicht-Opec-Staaten, darunter Russland, vergangene Woche geeinigt, noch bis Ende März 2019 täglich 1,8 Millionen Barrel Öl weniger zu fördern als noch im Oktober 2016.

Doch insgeheim hatte sich der Markt tiefere oder noch längere Einschnitte erhofft. Zudem blieb eine klare Strategie offen, wie das Kartell mit dem steigenden Ölangebot aus Libyen und Nigeria umgehen will. Diese beiden Länder sind nämlich aufgrund der unsicheren politischen Lage vom OPEC Deal ausgenommen. Mit steigenden Öleinnahmen wollen sie den Kampf gegen Terrorgruppen in ihren Ländern finanzieren und für Stabilität sorgen.

So hat die National Oil Corporation aus Libyen hat angekündigt, dass sie in den nächsten Wochen eine Produktion von etwa 800k Barrel pro Tag erreichen könnte. Per Mai betrug die Produktion 784k Barrel. Per April Schätzung sollte die Produktion gegenüber März noch um 9,3 % gefallen sein, aber 62,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Schieferölunternehmen in den USA dank der gestiegenen Preise ihre Förderung massiv erhöht haben. Schätzungen der Analysefirma WoodMackenzie zufolge könnten allein die USA in diesem Jahr ihre Förderung um fast eine Million Barrel pro Tag steigern – und so etwa die Hälfte des Abkommens wettmachen. Auch Staaten wie Kanada oder Norwegen pumpen wieder mehr Öl.

Ausserdem wollen die USA ihre strategischen Ölreserven (SPR – Strategic Petroleum Reserves) abbauen – und das nicht zu knapp. Derzeit befinden sich 700 Mio. Barrel in den Reserven. Dies entspricht derzeit knapp 3 Monaten Ölproduktion der USA. Es ist also richtig viel Öl.

Die Reserven sollen nun signifikant abgebaut werden. Insgesamt sollen an die 300 Mio. Barrel auf den Markt kommen. Das geschieht nicht heute und morgen, sondern über 10 Jahre. Dadurch wird der Einfluss auf den Ölpreis eher gering bleiben.

 

Mittlerweile geht die OPEC davon aus dass sie den Preis knapp unter 60$ halten muss um selbst ein halbwegs vernünftiges Auskommen zu haben, andererseits die US Fracking Industrie nicht zu stark werden zu lassen. Es ist daher sehr wahrscheinlich dass der Preis noch eine ganze Weile zwischen 50 und 60 schwanken wird. Nach Aussagen des iranischen Ölministers ist es das Ziel der OPEC einen Preis zwischen 55 und 60 zu erreichen.

Ich bin auch immer noch in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig massiv in Öl investiert. Werde jedoch, sollte der Preis auf über 55 steigen, verkaufen. Sollte es noch mal runter gehen auf 40 oder niedriger würde ich wieder einsteigen, immer im Blick dass die OPEC alles tun wird um auf einen Preis von mindestens 55 zu kommen.

 

 

Aussicht auf längere Fördermengenbegrenzung treibt den Ölpreis

Saudis und Russen vereinbaren Verlängerung der Öl-Förderkürzung

Nach Äußerung der Ölminister von Saudi Arabien und Russland auf einer Pressekonferenz in Peking, wonach beide Länder ein Fortsetzen der vereinbarten Förderkürzung favorisieren, stieg der Ölpreis wieder an.

 

 

Beide Länder streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll.

Es sei notwendig geworden, die vereinbarte Kürzung der Fördermenge zu verlängern, meinte der saudische Ölminister. Das angestrebte Ziel bei den Ölreserven sei bis Ende Juni nicht mehr zu erreichen. «Deshalb sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es möglicherweise besser ist, das Ende der Förderkürzung auf das Ende des ersten Quartals 2018 zu verschieben», sagte Khalid Al-Falih. Am 25. Mai treffen sich die Vertreter des Opec-Ölkartells mit weiteren Förderländern. Auf dieser Konferenz in Wien wollen Saudi-Arabien und Russland ihre Vorschläge zur Debatte stellen.

Ende des vergangenen Jahres hatten sich Mitgliedsstaaten des Opec-Ölkartells mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland auf eine Kürzung der Produktionsmengen geeinigt. Die Vereinbarung ist auf sechs Monate begrenzt und trat Anfang des Jahres in Kraft. Nach Einschätzung von Experten wird die Kürzung weitgehend umgesetzt. Sie hatte zeitweise einen starken Anstieg der Ölpreise zur Folge.

 

Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Ölinvestoren. Ich bin ja auch massiv investiert in meinem Rohstoff Wikifolio.

Wer auch davon profitieren will, das Zertifikat ist bei nahezu allen großen Banken handelbar. Oder ihr könnt natürlich auch direkt einen Öl ETC kaufen.

Wie man das macht könnt ihr in meinem Artikel Wie? nachlesen.

 

 

 

 

 

Inflation steigt – Geld schützen durch Investition in Rohstoffe

Seit einiger Zeit steigt die Inflationsrate in Deutschland wieder stark an und liegt mittlerweile höher als in allen anderen europäischen Ländern.

So ist sie im Februar sogar auf über 2 % gestiegen, der höchste Wert seit über 4 Jahren. Im März waren es dann wieder „nur“ 1,6%. Das sollte aber kein Grund zur Entwarnung sein, vergleichen mit dem Vorjahresmärz sind es mehr als 5 mal so viel.

Auch sind die offiziellen Inflationsraten Mittelwerte aus einem einheitlichen Warenkorb. Es werden auch Dinge wie Elektrogeräte oder Kleidung erfasst, also Dinge die man sich nicht jeden Tag kauft. Oder auch Benzin, was für Leute ohne Auto irrelevant ist.

Tatsächlich ist der Geldschwund, besonders für Leute in Metropolregionen durch stark steigende Mieten und Nebenkosten schon deutlich höher.

Auf der Seite vom statistischen Bundesamt gibt es einen Rechner auf dem man seine persönliche Inflation ausrechnen kann.

So liegt z.B. die sogenannte „gefühlte Inflation“, d.h. ein Warenkorb bei dem tatsächlich häufig gekaufte Güter wie Lebensmittel oder Benzin höher gewichtet werden bei über 4%.

So ist z.B. Butter innerhalb eines Jahres um über 20% teurer geworden, Gemüse um über 10%.

Was sind die Gründe für die stark steigende Inflation?

Der Hauptgrund sind sicher die Millionen von Euro die die EZB derzeit in die Märkte pumpt. Die Geldmenge steigt dadurch stark an was nach einhelliger ökonomischer Meinung früher oder später zu einer hohen Inflation führen muss. Auch sollte man nicht vergessen dass es sowas hier in Deutschland schon mal gab, also eine Geldvermehrung über die Druckerpresse. Damals kam´s zur Hyperinflation und ein Brot z.B. hat plötzlich mehrere Millionen Mark gekostet. Aber ich will hier keine Ängste schüren. Eigentlich sollte man daraus gelernt haben und es nie wieder so weit kommen lassen. Jedoch ist die Kombination aus Null- oder sogar Negativzinsen und anziehender Geldentwertung, die hohe Staatsverschuldung vieler europäischer Länder, der schwache Euro und vor allem die einheitliche Geldpolitik für extrem unterschiedliche Volkswirtschaften in der Euro Zone, eine gefährliche Mischung.

 

Könnte die Inflation noch stärker steigen?

Viele Ökonomen fürchten in der Tat den berüchtigten „Ketchupflaschen- Effekt“. Das bedeutet dass sich lange Zeit bei der Inflation nicht viel tut, aber dann plötzlich schwappt sie in unkontrollierbarer Menge heraus.

Auch sogenannte Zweitrundeneffekte könnten die Inflation weiter anheizen. Gewerkschaften nehmen steigende Preise als Grundlage um deutlich höhere Löhne zu fordern. Das widerum hat höhere Produktionskosten zur Folge was sich in noch stärker steigenden Preisen niederschlägt. Dadurch könnte ein Teufelskreis aus steigenden Löhnen und höheren Preisen entstehen. So hat zum Beispiel die Dienstleistungsgesellschaft VERDI jüngst stolze 6% mehr Lohn verlangt. Deutlich steigende Löhne waren übrigens auch schon in den 70er und 80er Jahren (neben den Ölpreisen) der Grund für die hohe Geldentwertung.

Auch die Geldmenge in der Eurozone ist seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 um mehr als ein Drittel gestiegen. Der Wert aller Güter und Dienstleistungen in der Währungsunion ist in dieser Zeit allerdings nur um 2,4% gewachsen- ein Inflationsrisiko wie aus dem Lehrbuch.

 

Wie kann ich meine Ersparnisse schützen?

Geld ist im Grunde genommen nur buntes Papier, hat also überhaupt keinen realen Wert. Nur die Investition in Sachwerte schützt wirklich vor Inflation.

Allerdings sind die Preise für Immobilien und Aktien in den letzten Jahren regelgerecht explodiert. Wer jetzt einsteigt tut das also schon auf einem sehr hohen Niveau.

Ich persönlich würde daher von einer Investition in diese Anlageklassen im Moment eher abraten. Die Aktien-  und besonders der Immobilienmarkt sind extrem heißgelaufen.

Guckt man sich hingegen Rohstoffe an, sieht man dass viele Werte noch deutlich unter ihren Höchstukursen notieren. Hier z.B. die Goldpreisentwicklung in den letzten Jahren:

Wie man sieht ist noch deutlich Luft nach oben, im Jahre 2011 kostete die Unze Gold schon mal über 1800 $, also mehr als 30% mehr als heute.

Gerade Gold und Silber sind natürlich besonders als Inflationsschutz geeignet. Sie haben sich langfristig als wertstabil erwiesen, ihr Wert ist unabhängig vom Zahlungsversprechen einer Regierung oder Notenbank und sie können weltweit als universelle Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Jedoch sind durchaus auch andere Rohstoffe geeignet um die Inflation zu kontern. So kann man z.B. in Öl investieren, dann ärgert man sich nicht so sehr wenn die Benzinpreise wieder steigen weil man dann auch durch die Investition in Öl Geld verdient. Ähnlich verhält es sich auch mit Kaffee, Kakao, Weizen und Mais.

Wie kann ich denn jetzt genau in Rohstoffe investieren?

Gold und Silber sind in der Tat die einzigen Rohstoffe in die ich auch in physischer Form investiere. Es kann nie schaden ein paar Goldbarren oder Münzen zu besitzen. Ich persönlich bin ein großer Freund der 100€ Goldmünze der Bundesrepublik Deutschland. Zusätzlich zu dem Goldwert kommt auch noch der Sammlerwert. Sie erscheint nur einmal pro Jahr und in begrenzter Auflage. Bestellt werden kann sie hier.

Ansonsten sollte man Gold und Silber nur bei großen und bekannten Händlern wie degussa oder proaurum kaufen.

In die restlichen Rohstoffe investiert man am Besten über ETC´s. Wie genau das geht könnt ihr hier nachlesen.

Oder wenn ihr gleich mehrere Rohstoffe abdecken wollt und das mit möglichst wenig Arbeit und Aufwand könnt ihr auch in das Zertifikat Rohstoffe langfristig investieren. Es existiert seit 4 Jahren und ist seitdem um ca. 40% im Wert gestiegen, also deutlich mehr als nur ein Inflationsausgleich.

 

 

 

Kakaopreise unter Druck

Gute Wetterbedingungen schicken Preise für Schokoladengrundstoff auf Talfahrt

Seit einigen Monaten sind die Kakaopreise unter Druck. So ist Kakao derzeit so billig wie zuletzt vor 6 Jahren.

10 Jahres Chart Kakao
Quelle: Onvista.de

 

Sehr gute Wetterbedingungen in den Hauptanbaugebieten in Westafrika sorgen dafür dass das aktuelle Erntejahr wohl mit einem deutlichen Angebotsüberschuss enden wird. Laut der International Cocoa Organization (ICCO) wird eine globale Kakaoproduktion von 4,552 Mio. Tonnen erwartet. Das wäre ein Plus von 14,8% gegenüber dem Vorjahr. Die weltweite Nachfrage soll nur bei 4,242 Mio. Tonnen liegen, d.h. es wird mehr Kakao produziert als verbraucht wird und die Preise werden weiter fallen.

Ich bin seit Februar in meinem Wikifolio Zertifikat in Kakao investiert. Eigentlich müsste ich mich also total ärgern wenn die Preise fallen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Bin ja nur mit einer sehr kleinen Position eingestiegen und wenn die Preise fallen kaufe ich nach und drücke somit meinen Einstiegspreis. Das hat auch den Vorteil dass die Position dann größer wird und demzufolge auch die Gewinne. Wie genau meine Strategie funktioniert könnt ihr hier nachlesen.

 

El Nino beflügelt Kakaopreis

Das Wetterphänomen El Nino treibt den Kakaopreis auf ein neues 5 Wochenhoch.  Nachdem der Preis um über 40% auf unter 2000$ pro Tonne gefallen war liegt er jetzt schon wieder bei knapp 2200$.

 

Nachdem die Internationale Kakaoorganisation Ende Februar für 2016/17 noch einen globalen Überschuss von 264.000 Tonnen am Kakaomarkt prognostiziert hatte, dürften die sich mehrenden Vorhersagen eines neuerlichen El-Nino-Wetterphänomens zu steigenden Preisen führen. El-Nino bringt in Westafrika in der Regel Trockenheit, die zu niedrigeren Kakaoernten führt.

Ausserdem gab es in letzter Zeit Prognosen sowie Berichte ivorischer Exporteure über eine schlechte Qualität der zuletzt angelieferten Ware.

Ich bin seit dem 20.2.17 über mein Wikifolio Rohstoffe langfristig in Kakao investiert, und zwar über diesen ETC: X0B9 der Commerzbank. War scheinbar ein gutes Timing, habe zu Preisen von ca. 2000 $ gekauft und bin mittlerweile schon 5% im Plus.

Wer auch von steigenden Kakaopreisen profitieren möchte kann in mein Wikifolio Zertifikat investieren.

 

OPEC gegen Fracking Industrie: Runde 2

Der Kampf zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und der Fracking Industrie geht in die nächste Runde.

Der Ölpreis ist in den letzten Wochen um über 10 % gefallen.

 

Grund dafür waren Meldungen wonach die Zahl der Bohrlöcher in den USA wieder stark gestiegen ist. Nach neuesten Daten der Ölausrüsterfirma Baker Hughes hat sich die Zahl der Bohrlöcher seit Jahresbeginn von 529 um 50% auf 789 erhöht. Allein in einer Woche kamen 21 neue Förderstellen hinzu. Im Jahresvergleich verzeichnen die USA einen Zuwachs von 313 Bohrlöchern und in Kanada stieg ihre Zahl um 207. Mittlerweile werden in den USA jeden Tag wieder mehr als 9 Millionen Barrel Öl gefördert, das sind 700 000 mehr als im letzten Jahr.

 

Es sieht so aus als ob die OPEC mit ihrem Plan, die Preise durch eine Fördermengenbegrenzung oben zu halten, gescheitert sind. Das was die OPEC weniger fördert wird durch die Fracking Industrie in den USA mehr als ausgeglichen. Zumal die Produktionskosten auch deutlich gesunken sind:

Vor drei Jahren brauchte die Fracking-Industrie noch einen Ölpreis von 60 bis 100 Dollar, um auch Gewinn zu machen und ihre oft teuren Kredite bedienen zu können. Inzwischen machen sie schon bei Preisen zwischen 30 bis 40 Dollar Gewinne.

Es spricht also derzeit recht wenig für Preise über 50$ je Barrel.

Allerdings braucht Saudi Arabien, das völlig am Öl hängt, einen Preis zwischen 60 und 70 Dollar pro Barrel, damit der Staatshaushalt ausgeglichen ist. Völlig ungewohnt ist dort, dass sich auch dieses Land nun Geld an den internationalen Kapitalmärkten leihen muss, dass auch in der Wüste nun Banken in Schieflage sind und Sparpläne für die Bevölkerung aufgelegt wurden.

Angesichts der Entwicklungen ist es eigentlich kaum noch verwunderlich, dass die Saudis inzwischen praktisch wieder aus dem Opec-Abkommen zur Förderbegrenzung ausgestiegen sind. Wie der neueste Monatsbericht des Kartells zeigt, haben die Scheichs die Ölförderung im Februar nicht mehr weiter gesenkt. Statt sie auf dem gesenkten Niveau einzufrieren, wurde die Produktion tatsächlich wieder deutlich ausgeweitet. In dem Monatsbericht stellt die Organisation fest, dass die Saudis im Februar wieder 263.000 Barrel mehr als im Vormonat gefördert haben. Die angestrebte Beschränkung um eine halbe Million Barrel, die das Land tatsächlich umgesetzt hatte, wurde so wieder halbiert.

Die weitere Entwicklung des Ölpreises hängt also von der Opec ab. Die Deckelung der Produktion gilt nur bis Ende Juni. Ob sie verlängert wird entscheidet die Opec im Mai.

Dabei steht sie vor zwei schlechten Alternativen: Behält sie den Deckel bei, bleibt der Preis relativ hoch und die Opec-Länder verlieren weiter Marktanteile an die US-Frackingfirmen. Gibt sie den Deckel auf, dürfte der Preis wieder deutlich fallen.

Es bleibt in jedem Fall spannend beim Erdöl. Ich habe ja in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig schon vor einer Weile ca. die Hälfte meiner Öl ETC´s verkauft und damit ganz ordentliche Gewinne erzielt. Die restlichen Kontrakte werde ich weiter halten. Sollte der Ölpreis weiter fallen, wovon auszugehen ist, werden nämlich auch die Investitionen stark zurück gefahren und in ein paar Jahren könnte es wieder zu einem Angebotsengpass kommen, was stark steigende Preise zur Folge hätte.

 

Kakaopreis fällt und fällt

Die Talfahrt des Kakaopreises geht weiter. Eine Tonne des Schokoladengrundstoffs kostet mittlerweile nur noch knapp über 2000$ je Tonne. Vor einem Jahr waren es noch über 3000.

Hauptsächlich belastet den Markt die Erwartung einer stark steigenden globalen Produktion und eines Überschusses am Kakaomarkt in der laufenden Saison 2016/17.

Zusätzliche Kakaobohnen aus dem wichtigstens Anbauland Elfenbeinküste treffen auf einen bereits übersättigten Markt. Mittlerweile weigern sich jedoch einige Exporteure die für sie unrentablen Lieferverträge zu erfüllen, so dass es eigentlich in nächster Zeit zu einer Preiserholung kommen müsste.

Ich bin in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig heute mit einer ersten Postition eingestiegen, und zwar über den ETFS X0B9 der Commerzbank. Er bildet den Kakaopreis 1:1 ab.

Hier mal der Chart zum Kakaopreis:

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Russland kommt Abkommen mit der OPEC nach

Auf die Russen scheint Verlass zu sein. Sie wollen sich an die mit der OPEC beschlossene Begrenzung der Fördermenge halten.

Das war in der Vergangenheit nicht immer so. So hatte Moskau schon einmal im November 2001 zugesagt, die eigene Produktion zu drosseln, um die Weltmarktpreise zu stützen. Wenige Wochen darauf wurden die Pumpen jedoch wieder angeworfen, die Ölproduktion stieg entgegen der Zusagen ungebremst weiter. Aber zur Zeit braucht Russland einen Ölpreis von über 70$ je Barrel für einen ausgeglichenen Haushalt.

Davon war der tatsächliche Preis weit entfernt. Im Tief notierte er Anfang 2016 sogar unter 30 US-Dollar. Zwar haben sich die Preise stabilisiert, aber trotzdem liegen die Notierungen mit etwa 55 US-Dollar unter der für Russland wichtigen Marke.

 In meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig habe ich auch in Öl investiert und für meine Investoren schon ordentlich Geld verdient. Bin mit der Öl Position schon über 20% im Plus. Wer auch profitieren möchte, einfach hier klicken und dann auf jetzt investieren.

Entwicklung der Rohstoffpreise 2016

Auch das Jahr 2016 war ein sehr turbulentes, aber auch gutes Jahr für Rohstoffinvestoren. Bis auf Kakao, Mais, Weizen und Mastrind  sind heute alle teurer als zu Beginn des Jahres.

Hier mal eine kleine Übersicht aus dem sehr lesenswerten Investor Magazin:

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Am stärksten gestiegen in 2016 ist Zink, mit 70%. Auf Platz zwei liegt schon Öl mit 47%, was mich natürlich besonders freut, da ich, sowohl privat als auch für meine Investoren in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig massiv in Öl investiert hatte. Hier mal der Jahreschart:

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Anfang des Jahres stand der Ölpreis teilweise bei unter 30$ je Barrel. Ich habe zu dem Zeitpunkt noch zwei mal nachgekauft und meine Positionsgröße erhöht, was sich im nachhinein als absolut richtig erwiesen hat. Im Laufe des Jahres stieg der Preis dann nämlich auf mittlerweile über 55$. Die Hälfte der Kontrakte habe ich vor wenigen Tagen verkauft und für meine Wikifolio Investoren einen recht ansehnlichen Gewinn erzielt. Die andere Hälfte wird weiter gehalten um von weiter steigenden Preisen profitieren zu können.

Bei den Edelmetallen bietet sich ein eher gemischtes Bild, Gold ist in diesem Jahr nur ganz leicht gestiegen, während es für Silber um über 20% nach oben ging. Allerdings hat der Preis in den letzten Tagen wieder sehr stark nachgegeben. Ich werde meine Silber Kontrakte weiter halten, in Gold bin ich zur Zeit nicht investiert, werde aber einsteigen sobald sich der Preis der 1000$ Marke nähern bzw. diese unterschreiten sollte.

Bei den Agrar Rohstoffen gab´s in diesem Jahr nicht so viel zu holen, alles nahezu unverändert. Lediglich Kakao mit einer Jahresperformance von -20% sticht herraus. Habe diesen Wert unter Beobachtung und werde bei weiter fallenden Preisen einsteigen.

Insgesamt war es für mich und meine Wikifolio Investoren ein sehr erfolgreiches Jahr, das Wikifolio konnte auf Jahressicht um über 17% zulegen. Es ist übrigens weiter investierbar, d.h. es kann jeder von meinen Anlageerfolgen profitieren 😉

 

 

 

 

Historische Absprache zwischen OPEC und nicht OPEC Staaten treibt Ölpreis weiter nach oben

Erstmals seit 15 Jahren haben sich die OPEC Staaten und die nicht zum Kartell gehörenden erdölproduzierenden Länder auf eine gemeinsame Kappung der Ölproduktion um 2% geeinigt.

Die Ölpreise sind daraufhin kräftig gestiegen, zeitweise um über 6%.

Seit der OPEC Einigung Ende November sind es jetzt schon 17%.

Bei einem Treffen in Wien gaben die rund zehn vertretenen Nicht-Opec-Länder die Zusage, ihre Produktion um 558.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu kappen. Alleine Russland will 300.000 Fass weniger vom schwarzen Gold fördern.

Der Rutsch des Ölpreises von 115 Dollar pro Fass Mitte 2014 auf 30 Dollar pro Fass Anfang 2016 traf einige Förderländer heftig. Der Preisrückgang hat tiefe Löcher in die Haushalte vieler Förderländer gerissen.

Umgekehrt dürfte ein steigender Ölpreis die Fracking-Aktivitäten in den USA wieder beleben. Denn je höher der Ölpreis ist, desto rentabler lässt sich der Rohstoff aus Schiefergestein pressen. Bei Preisen von über 50$ werden die US Firmen wieder zu bohren beginnen.

In den USA ist die Zahl der laufenden Förderanlagen bereits deutlich gestiegen. In der vergangenen Woche war ein Anstieg um 21 auf 498 Anlagen zu verzeichnen, das ist das höchste Niveau seit Anfang des Jahres.

Sollte die Ölproduktion in den USA wieder stark ansteigen könnte das natürlich die weniger geförderte Menge in den anderen Ländern ausgleichen und längerfristig wieder zu fallenden Preisen führen. Aber auf kurzfristige Sicht gehe ich erstmal von weiter steigenden Preisen aus. die Fracking Industrie kann ja auch nicht von heute auf morgen deutlich mehr Öl bereit stellen.

In meinem Wikifolio Rohstoffe langfristg bin ich auch massiv in Öl investiert und dort schon deutlich im Plus. Im Zuge des steigenden Ölpreises steigen auch die Aktien der Ölförderer. In meinem anderen Wikifolio günstige Qualitätswerte habe ich auch in Shell investiert als sie noch billig zu haben waren. Die Position ist mittlerweile 12% im Plus.

Ölpreis explodiert nach OPEC Entscheidung

Nachdem die Organisation erdölexportierender Länder gestern beschlossen hat künftig nur noch 33,5 Millionen Barrel zu fördern stieg der Ölpreis heute um fast 8%. Kann mich nicht erinnern wann es zuletzt einen so hohen Tagesgewinn gab.

Zukünftig sollen über 1 Mio. Barrel täglich weniger gefördert werden. Auch andere Länder wie Rußland wollen sich beteiligen. Rußland hat zugesagt künftig täglich 300 000 Barrel weniger zu fördern.

Somit ist die Zeit billigen Öl´s und Benzin wohl erstmal vorbei. Was die Autofahrer ärgert freut natürlich diejenigen die in Öl investiert haben. In meinem Wikifolio habe ich für meine Investoren schon einen Gewinn von 12% erzielt. Einen Teil der Kontrakte habe ich heute verkauft, die restlichen werden gehalten, da es durchaus noch deutlich weiter nach oben gehen könnte.

OPEC und Putin treiben Ölpreis nach oben

Seit Beginn der Woche ist der Ölpreis um über 5% gestiegen. Grund hierfür ist die größere Zuversicht mit Blick auf die Förderkürzung des Ölkartells OPEC.

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Die Ölpreise sind gestiegen, nachdem Berichte hereingekommen waren, dass die Energieminister des Iraks und des Irans einem Vorschlag zur Drosselung der Ölförderung in der Opec ihre Unterstützung gegeben haben, der auf einen Abbau der Überversorgung abzielt, die in den vergangenen zwei Jahren zu einem Preisverfall am Ölmarkt geführt hat.

Die Organisation Erdölexportierender Länder wird am 30. November zusammentreffen, um über die Strategie für die erste Hälfte des kommenden Jahres zu entscheiden.

Die Mitglieder der Opec hatten sich im September geeinigt, die Fördermenge auf 32,5 Millionen bis 33,0 Millionen Fass am Tag einzufrieren.

Im Oktober ist die Fördermenge in der Opec jedoch auf ein Rekordhoch von 33,64 Millionen Fass am Tag gestiegen.

Das Kartell hat Probleme sich auf eine Drosselung der Produktion zu einigen, da manche Exporteure, insbesondere der Iran, wenig Bereitschaft an den Tag legen, ihre Förderung zu begrenzen.

Der Iran hat seine Produktion stark ausgeweitet, um Marktanteile zurückzugewinnen, seit die internationalen Sanktionen im Januar aufgehoben wurden.

Zuletzt hat es jedoch optimistische Äußerungen aus mehreren Opec-Staaten gegeben. Auch einige Beobachter, darunter die US-Investmentbank Goldman Sachs, zeigen sich etwas zuversichtlicher, dass eine Einigung gelingen könnte.

Auch Russlands Präsident Putin kündigte an, sollte es zu einer Einigung der OPEC Staaten kommen, die Fördermenge Russlands ebenfalls zu begrenzen.

Ich bin weiterhin in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig stark in Öl investiert, so dass mir der steigende Preis sehr gelegen kommt. Wer auch profitieren möchte: einfach auf den Link klicken und dann auf Jetzt investieren. Das Zertifikat Rohstoffe langfristig ist bei nahezu allen großen Banken handelbar.

 

 

Wo kommen unsere Rohstoffe her

Tolle Grafik vom Visual Capitalist:

Where Do Raw Materials Come From?

on November 16, 2016 at 11:24 am

Every “thing” comes from somewhere.

Whether we are talking about an iPhone or a battery, even the most complex technological device is made up of the raw materials that originate in a mine, farm, well, or forest somewhere in the world.

Here are the top producing countries for each major commodity worldwide:

Where do raw materials come from?

Trump und Rohstoffe

Auswirkungen von Trumps Wahlsieg auf die Rohstoffmärkte

Donald Trump hat völlig überraschend die US Wahlen gewonnen und wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Welche Auswirkungen hat das nun auf Rohstoffe?

Direkt nach Bekanntgabe des Ergebnisses ging es für Gold und Silber stark nach oben. Anleger flüchten wie immer in sichere Häfen. Bei Trump weiß niemand so genau wie es wirtschaftlich weitergeht. Steht uns eine neue Ära des gobalen Protektionismus bevor? Trump hat sich wiederholt für die Einführung neuer Zölle ausgeprochen, auch Handelsverträge sollen neu verhandelt werden.

Insgesamt hat er jedoch kein detailliertes Wirtschaftsprogramm. Zum einen sollen Schulden abgebaut werden, zum anderen Steuern gesenkt werden und massiv in die Infrastruktur investiert werden. Nur von welchem Geld?

Diese ganzen Unsicherheiten werden wahrscheinlich zu einer verstärkten Investion in Gold und Silber führen und somit steigende Preise zur Folge haben.

Auf Öl dürfte es noch gravierendere Auswirkungen haben. Denn Trump hat Erleichterungen für die Ölförderung in den USA in Aussicht gestellt, um die Abhängigkeit von ausländischem Öl zu reduzieren. Trump könnte daher versuchen, der heimischen Schieferölindustrie staatliche Hilfen zu gewähren, damit diese die niedrigen Preise besser durchsteht. Die Folge wäre, dass weniger Schieferölproduzenten aus dem Markt ausscheiden und die Produktion bald wieder steigt. Damit wäre die OPEC-Strategie durchkreuzt, mittels niedriger Ölpreise Anbieter mit höheren Produktionskosten aus dem Markt zu drängen. Diese Strategie hatte vor allem die Eindämmung der US-Schieferölproduktion zum Ziel. Die OPEC und allen voran Saudi-Arabien könnten sich dann dazu veranlasst sehen, ihren Kampf um Marktanteile fortzusetzen. Denkbar wäre eine neue Runde von Preissenkungen für Abnehmer von saudi-arabischem Öl auf dem US-Markt. Die Ölpreise würden in diesem Falle in eine neuerliche Abwärtsspirale geraten und sich auch für längere Zeit nicht nennenswert erholen. Zudem ist unter Trump mit einem Anstieg der US-Rohölexporte zu rechnen, da er entsprechende Hindernisse hierfür abbauen will. Zwar könnten die von Trump versprochenen Erleichterungen für die Ölnachfrage auch zu einem höheren Ölbedarf führen. Dieser preisunterstützende Effekt würde voraussichtlich aber erst später einsetzen und vermutlich in der Wirkung hinter dem preisbelastenden Effekt auf der Angebotsseite zurückbleiben. Das war auch in den letzten Tagen schon ersichtlich, während Gold und Silber stark gestiegen sind, ist der Ölpreis deutlich gefallen seit der Bekanntgabe von Trump´s Wahlsieg.

Wie in Rohstoffe investieren

Wie genau kann man denn jetzt als Privatperson in Rohstoffe investieren?

Als erstes braucht man ein Depot Konto auf dem auch ETC´s gehandelt werden können. Ich selber nutze das von der Comdirect (Depot Konto Comdirect) und bin da ganz zufrieden mit. Ausserdem bin ich noch bei Lynx Broker, aber das ist eher für Profi´s und in der Bedienung nicht ganz so leicht.

Es gibt natürlich noch etliche andere Online Broker die auch gut sind und auf denen ETC´s handelbar sind, aber da ich die nicht persönlich getestet habe will ich da jetzt auch nichts weiter zu schreiben. Aber Börsenmagazine wie Börse Online testen in regelmäßigen Abständen Online Broker (Börse Online Broker Vergleich).

Nachdem man nun das Depot eröffnet hat und das erste Geld eingezahlt hat, kanns los gehen.

Als erstes macht man sich auf die Suche nach einem geeigneten ETC auf den Rohstoff in den man investieren will. Oft geb ich einfach auf Google ein: ETC auf Kaffee z.B. Ansonsten kann man auch den ETF Finder von finanzen.net nutzen. Eine weitere gute Übersicht über die verschiedenen ETC´s findet man hier: ETF Gesamtliste.

Wenn man dann einen passenden ETC gefunden hat, benötigt man von diesem die WKN oder ISIN Nummer. Die steht meist direkt neben oder unter dem Namen des ETC´s.

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Nachdem man nun die WKN des ETC´s gefunden hat, loggt man sich in sein Online Depot ein und geht dort in den Order Bereich. Ich zeige das ganze mal am Beispiel der Comdirect Bank.

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Nachdem man nun die WKN und die Stückzahl eingegeben hat, muss man sich noch entscheiden an welcher Börse man die ETC´s erwerben möchte. Ich nutze immer den elektronischen Handel (Xetra).

Im nächsten Punkt kann man ein Kauflimit eingeben, was ich absolut empfehlen würde um nicht zu teuer zu kaufen. Am besten man schaut sich den aktuellen Kurs an und setzt genau diesen als Limit. In dem Fall 1,496. So ist gewährleistet dass man nicht zu viel bezahlt, aber der Preis ist auch nicht zu niedrig als dass die Order nicht ausgeführt wird.

So, das wars eigentlich schon. Wenn man auf weiter klickt wird die Order übermittelt und normalerweise hat man nach ein paar Minuten den ETC im Depot.

Wem das Ganze dennoch zu viel Aufwand ist kann natürlich auch einfach in mein Wikifolio Zertifikat Rohstoffe langfristig investieren. Da nehm ich euch dann die ganze Arbeit ab. Es ist sehr transparent, d.h. ihr könnt genau sehen in welche Rohstoffe ich investiert habe, wann ich kaufe und verkaufe etc.

Im langjährigen Durchschnitt erziele ich damit eine Performance von ca. 10% im Jahr, womit ich absolut zufrieden bin. Sicher gibt es auch Wikifolios die machen gerade im Moment wo es an der Börse gut läuft 100% oder mehr im Jahr, aber das geht natürlich nur indem man ein hohes Risiko eingeht. In schwachen Börsenphasen kann das investierte Geld ganz schnell weg sein. Ich investiere eher konservativ und längerfristig. Das Gute bei Rohstoffen ist ja auch, dass sie zwar stark schwanken, aber immer einen gewissen Wert haben, da es sich um physische Güter handelt. Firmen können pleite gehen, die Aktien fallen auf 0 und das ganze Geld ist weg. Das kann bei Rohstoffen so nicht passieren…

Ok, soviel zu den Vorteilen von Rohstoffen. Hoffe ihr seit jetzt bereit für eure ersten Rohstoffinvestments.

Viel Erfolg dabei!

Kaffeepreis steigt und steigt

Bin in meinem Wikifolio Rohstoffe langfristig auch in Kaffee investiert, und zwar mit diesem ETC OD7B Coffee.

Seit Anfang des Jahres steigt der Kaffepreis kontinuierlich an, bin mittlerweile mit meiner Position schon 22% im Plus.

Der Grund für die steigenden Preise ist ganz einfach: höhere Nachfrage aber geringeres Angebot. Es wird dieses Jahr wohl weniger Kaffee geerntet als in den Jahren zuvor, während die weltweite Nachfrage weiter ansteigt.

Schaut euch mal den Chart an, stand innerhalb der letzten 5 Jahre zwei mal bei über 2$ pro Scheffel, einmal sogar bei knapp 3. Zur Zeit sind es ca. 1,50$. Ist also durchaus noch Potential vorhanden. Deshalb werde ich auch meine Positionen weiterhin halten.

 

kaffee

Teilverkauf Öl

Habe mich in meinem Rohstoff Wikifolio von ca. 1/4 meiner Öl Kontrakte getrennt und einen Gewinn von 8% erzielt. Die Position ist aber weiterhin sehr groß, so dass bei weiter steigenden Kursen noch schöne Gewinne möglich sind.

Auch Kaffee läuft super zur Zeit, mittlerweile schon 20% im Plus 🙂

Putin stellt für Russland Obergrenze bei Ölförderung in Aussicht

Die guten Nachrichten in Bezug auf Öl reissen nicht ab. Nachdem sich die OPEC vor ein paar Tagen endlich dazu durchgerungen hat die Fördermenge zu begrenzen, schließt sich nun auch Russland an.

Öl stieg aufgrund dieser Meldung heute über 3 %.

Meine Position im Wikifolio Rohstoffe langfristig ist mittlerweile mit über 8% im Plus.

Ölpreis steigt weiter!

Öl ist weiter sehr stark in den letzten Tagen, hat heute die 50$ Marke durchbrochen und nähert sich dem letzten Hoch vom Juni.

Ich bin in meinem Wikifolio mit einer sehr großen Position dabei, das kann also schöne Gewinne geben in nächster Zeit.

Im Moment ist übrigens auch eine gute Gelegenkeit ins Wikifolio Zertifikat zu investieren, Rohstoffe sind immer noch recht günstig, steigen aber fast alle seit einer Weile…

Hier noch mal der Link: Rohstoffe langfristig

Die OPEC schlägt zurück ;)

So schnell kanns gehen, gestern hatte ich hier noch geschrieben dass das Überangebot im Ölmarkt weiterhin auf den Preis drückt und heute haben sich die Opec Staaten, völlig überraschend, auf eine Begrenzung der Fördermenge geeinigt-zum ersten Mal seit 8 Jahren.

Damit gibt die OPEC ihre Strategie, den Markt mit billigem Öl zu überschwemmen und die Fracking Industrie zu verdrängen, erstmal auf. Ölpreise zwischen 40 und 50 sind scheinbar selbst für Saudi Arabien auf Dauer nicht tragbar.

Nach Bekanntgabe dieser Meldung schossen die Ölpreise nach oben, um bis zu 6%!

Die Position in meinem Wikifolio ist mit 26% sehr groß, so dass schon gerigfügige Steigungen für schöne Gewinne sorgen 🙂

 

Überangebot setzt Ölpreis erneut zu

Aus Furcht vor einer neuen Ölschwemme sind die Preise in der letzten Zeit wieder gefallen. Grund dafür ist die weiter ansteigende Zahl der Bohrlöcher in den USA.

Dem Ölindustrie Dienstleister Baker Hughes zufolge ist die Zahl der aktiven Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 7 auf 414 gestiegen. Das ist das zehnte Plus in elf Wochen und somit die längste Serie seit 5 Jahren.

Durch den fallenden Ölpreise ging die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den Staaten von über 1600 auf 300 zurück. Seit einigen Wochen steigen sie jedoch wieder an. Scheinbar sind die US Produzenten bei der technisch aufwendigen Förderung von Schieferöl mittlerweile auch auf diesem Preisniveau profitabel.

Damit sind die OPEC Staaten natürlich erstmal gescheitert mit dem Plan die Fracking Industrie zurück zu drängen. Das wird in nächster Zeit interessant wie sie nun reagieren, noch mehr Öl in den Markt pumpen um den Preis so weit zu senken dass die Ölindustrie nicht mehr gewinnbringend produzieren kann und damit weiter mit den eigentlich zu geringen Einnahmen auszukommen? Oder werden sie sich damit abfinden nun starke Konkurrenz in den USA zu haben und dauerhaft Preise von 40-50$ akzeptieren?

Auf jeden Fall sieht es jetzt erstmal so aus als ob wir noch ne ganze Weile billiges Öl haben werden 🙂

Investieren in Mais

Auch Mais ist über ETC´s handelbar. Ich selber habe diesen hier: OD7D ETFS Corn

Schaut euch mal den 10 Jahres Chart an, Mais notiert fast schon wieder am mehrjährigen Tief von 2009 (ca. 300$ pro Scheffel). Höchststand waren 2013 810$ d.H. die Preise sind um 170% gestiegen.

Wer also 2009 zum Tiestpreis eingestiegen ist und hat 2013 zum Höchstpreis verkauft, hat 170% Gewinn gemacht! Leider erwischt man sehr selten den absoluten Tiefstpreis und verkauft meist zu früh, aber ich denke in den nächsten Jahren sollten Gewinne von über 100% möglich sein.

mais

Also wer nur 1000€ investiert, könnte in ein paar Jahren daraus 2000 machen. Man braucht nur etwas Geduld und muss einen günstigen Einstiegspunkt erwischen und natürlich die Maisentwicklung ständig beobachten.

Wem das ganze zu viel Aufwand ist der kann auch einfach in mein Rohstoff Wikifolio Rohstoffe langfristig investieren. Da nehm ich euch die ganze Arbeit ab 😉

 

 

Hermine treibt den Ölpreis nach oben

Nein, nicht Hermine Granger aus Harry Potter 😉 Sondern der Tropensturm Hermine: Er ließ die Einfuhren im Golf von Mexiko auf 2,5 Millionen Barrel pro Tag fallen, niedrigster Stand seit Erhebung der Reihe 1990. Der Sturm, der Richtung Nordosten weiterzog, drosselte anschließend die Einfuhren an der Ostküste erheblich. Sie fielen rund 650.000 Barrel pro Tag niedriger aus als in der Vorwoche.

Die US-Rohöllagerbestände waren nach Angaben der US-Energiebehörde zuletzt überraschend um 14,51 auf 511,4 Millionen Barrel gefallen. Analysten hatten eigentlich mit einem Anstieg um 0,91 Millionen Barrel gerechnet.

Befeuert wurde die Investitionsneigung zusätzlich durch Meldungen vom G-20-Gipfel in Hangzhou, dass Russland und Saudi-Arabien eine Arbeitsgruppe gebildet hätten, um sich auf Fördergrenzen zu einigen.  In den USA liegen trotz des massiven Abbaus in der vergangenen Woche die Lagerbestände immer noch rund 35 Prozent höher als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.

Ich bin weiter, sowohl privat als auch mit dem Wikifolio, mit einer relativ großen Position in Öl investiert, und zwar mit diesem ETC: DE000A0KRKM5

Überangebot belastet Ölmärkte

19.09.2016 | 11:16 Uhr | Hansen, Ole S, Saxo Bank
„Die Verluste beim Rohöl in der vergangenen Woche bestätigten den Eindruck des Septembers als unerfreulichen Monat für das schwarze Gold. Grund für die jüngsten Kursverluste war die Nachricht, dass Libyen und Nigeria planen, in den nächsten Wochen ihre Öl-Exporte auszuweiten“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Dieser Schritt könne den Markt mit zusätzlichen rund 800.000 Barrel pro Tag fluten – Ein Markt der ohnehin schon Probleme habe, mit dem anhaltenden Überangebot umzugehen.

„Bereits im Vorlauf dieser Entwicklung hatten sowohl Opec als auch die International Energy Association in ihren jeweiligen Monatsberichten davor gewarnt, dass sich die Märkte wohl nicht vor Ende 2017 im Gleichgewicht befinden würden“, sagt Hansen. Die addierte Produktion Nigerias und Libyens erreichte im August 1,8 Millionen Barrel pro Tag. „Das ist beinahe die Hälfte dessen, was beide Länder im Jahr 2013 förderten“, sagt Hansen.

„Silber musste zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Korrektur um mehr als 10 Prozent hinnehmen. Im Vergleich zur letzten Goldkorrektur fiel sie damit mehr als doppelt so groß aus“, sagt Hansen. Dennoch befindet sich das weiße Metall auf Jahressicht immer noch mit 38 Prozent im Plus, während Gold im selben Zeitraum um 25 Prozent zulegen konnte.

„Die Kombination aus einem gegenüber dem Euro gefallenen US-Dollar sowie einem schwächelnden Goldkurs drückte in der vergangenen Woche den Euro-Gold-Kurs. Dieser fiel auf die wichtige Unterstützungsmarke von 1.170 Euro pro Feinunze zurück“, sagt Hansen. Sollte diese Marke fallen, könnte das ein Signal sein, dass sich die Abwärtsbewegung weiter in Richtung 1.153 Euro pro Feinunze fortsetzt.

„Die derzeit relativ ruhig verlaufende Gold-USD-Entwicklung könne hierdurch unter zusätzlichen Druck geraten“, sagt Hansen. Silber befände sich hingegen trotz der jüngsten Korrektur im Bullenmarkt. „Wenn Gold läuft, dann rennt Silber. Bei Letzterem können schmerzhafte Korrekturen nicht ausgeschlossen werden, aber sobald Edelmetalle zulegen, ist man mit Silber gut aufgestellt“, sagt Hansen abschließend.

Den vollständigen Kommentar von Ole S. Hansen auf Englisch finden Sie hier: „Rohstoffkommentar“ (PDF)

© Saxo Bank
www.saxobank.com

Was sind ETC´s?

Heute will ich mal erklären was genau eigentlich ETC´s sind.

Rein rechtlich gesehen sind ETC´s unbefristete Schuldverschreibungen. Sie sind jedoch, im Gegensatz zu Zertifikaten physisch durch die Rohstoffe gesichert. Das ist der Grund weshalb ich nur noch ETC´s handle. Bei Zertifikaten besteht nämlich die Gefahr, sollte die herausgebene Bank pleite gehen, dass das ganze Geld weg ist. Hat man vor ein paar Jahren in der Finanzkrise gesehen, als zahlreiche Kunden von Lehmann Brothers viel Geld dadurch verloren haben.

ETC´s gibts es bei fast allen Banken und auf nahezu alle Rohstoffe.

Der größte Anbieter von ETC´s ist ETFS Securities. Hier findet man eine ganz gute Übersicht über die einzelnen ETC´s auf die verschiedenen Rohstoffe: ETC Übersicht.